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Presseartikel der RFT kabel

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Aktuelle Pressemitteilungen 2017

1.000 € für Brandenburger Tafel

Die Drachenboot-Mannschaft der RFT kabel zeigt Engagement und unterstützt mit einer Spende Bedürftige in der Stadt Brandenburg.

Brandenburg an der Havel (17.11.2017) – Bereits im September 2017 gewannen die RFT Kabel Drachen den 9. Dragonboats Media-Cup in Berlin. Jährlich erhält die Siegermannschaft ein Preisgeld in Höhe von rund 10 Prozent der Startgebühren, das sie einem karitativen Zweck stiftet.

Bis zur letzten Minute blieb geheim, in welcher Höhe das diesjährige Preisgeld für den Titelgewinn ausfallen würde. Dementsprechend war die Freude groß, als die beiden Vertreter der Media Cup Veranstalter, Nadja Pahl (media:net) und Andreas Dürr (Starke Teams), den symbolischen Scheck in Höhe von 1.000 Euro präsentierten.

Schon 2015, bei der ersten Anmeldung für den Media Cup, war den Mitgliedern des Drachenboot-Teams klar, dass sie den möglichen Gewinn der Brandenburger Tafel e. V. spenden und somit die wichtige Arbeit des Vereins unterstützen wollen. In diesem Jahr klappte es schließlich mit dem Sieg. Bei der Spendenübergabe betonte RFT kabel Geschäftsführer Stefan Tiemann: “Wir wissen, dass es in unserer Stadt viele bedürftige Menschen gibt, denen wir mit diesem Geld ein wenig unter die Arme greifen können. Die Brandenburger Tafel e. V. leistet dahingehend eine wunderbare Arbeit. Und gerade jetzt, wo es draußen kalt wird und die Weihnachtszeit vor der Tür steht, wird das Geld sicher dringend benötigt.”

Griseldis Grey, hauptamtliche Tafel-Mitarbeiterin und Andreas Griebel, ehrenamtlicher Vorsitzender der Brandenburger Tafel, nahmen den Scheck stellvertretend für den Verein entgegen. “Es gibt viele Projekt für die wir dieses Geld einsetzen können, z. B. für unsere Kinderweihnachtsfeier am 13.12.2017, im Brandenburger Dom. Es werden rund 130 Kinder mit ihren Familien teilnehmen und wir möchten ihnen ein festliches Rahmenprogramm bieten”, so Griebel. Da die Zahl der bedürftigen Menschen, die wöchentlich von der Tafel versorgt werden, kontinuierlich steigt, sei eine Spende in dieser Größenordnung sehr hilfreich.

In 2018 wird der Media Cup zum 10. Mal ausgetragen. Die RFT Kabel Drachen sind hochmotiviert den Titel zu verteidigen und das Preisgeld wiederum einem sinnvollen Zweck zu stiften.


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Ines John, Presse & Öffentlichkeitsarbeit
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Höchste Auszeichnung beim „Großen Preis des Mittelstandes“

Höchste Auszeichnung beim „Großen Preis des Mittelstandes“

RFT kabel erhält höchste Auszeichnung beim „Großen Preis des Mittelstandes“

Brandenburg an der Havel (01.11.2017) – Das Familienunternehmen RFT kabel wurde am vergangenen Samstag (28.10.2017) mit dem “Premier” der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet, dem renommiertesten Wirtschaftspreis für den Mittelstand in Deutschland. Die Preisverleihung fand vor über 500 gelandenen Gästen im Berliner Maritim Hotel statt.

Es war bekanntes Terrain, das die RFT-Geschäftsführer Dr. Klaus-Peter Tiemann und Stefan Tiemann am Samstag betraten, um die 38 cm hohe Porzellanskulptur in Empfang zu nehmen. Die RFT kabel wurde bereits 2010 mit dem “Großen Preis des Mittelstandes – Finalist”, 2011 mit dem “Großen Preis des Mittelstandes” und 2015 mit dem “Großen Preis des Mittelstandes – Premier Finalist” durch die Oskar-Patzelt-Stiftung ausgezeichnet. Gemeinsam mit Maik Heile (Technischer Leiter) und Frank Gruttner (Kaufmännischer Leiter und Prokurist) konnten sich die Brandenburger Unternehmer nun über die höchste Auszeichnung im bundesweiten Wettbewerb freuen.

Mit der Preisvergabe würdigte der Veranstalter den erfolgreichen Weg der RFT kabel vom Branchenpionier im Bereich Glasfasernetze zu einem der innovativsten Netzbetreiber Deutschlands. Die deutschlandweite Spitzenpositionierung innerhalb der Telekommunikationsbranche, verdanke das Unternehmen “unter anderem der Breitbandversorgung von 21 Kommunen Brandenburgs auf höchstem Niveau über „Triple Play“ mit über 500 digitalen/analogen TV- und Radioprogrammen, High-Speed-Internet mit bis 450 Mbit/s je Anschluss, High-Speed-Internet für Unternehmen im Gbit/s-Bereich sowie preiswerter Telefonie.”

Im Rahmen des jährlichen Wettbewerbs werden verschiedene Kriterien unternehmerischen Handelns bewertet, u. a. die Gesamtentwicklung des Unternehmens; die Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen; Modernisierung und Innovation sowie Engagement in der Region. In allen Wettbewerbskategorien habe sich die RFT kabel bedeutend weiterentwickelt und Maßstäbe gesetzt, begründete die Stiftung ihre Entscheidung.

Die positive Entwicklung der RFT kabel sei ohne das unermüdliche Engagement der hochmotivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter undenkbar, weiß Geschäftführer Dr. Klaus-Peter Tiemann. “Viele von ihnen tragen seit Jahren maßgeblich zum Erfolg bei. Sie waren und sind die wichtigste Stütze unseres Unternehmens.” Die Auszeichnung zeige, so Stefan Tiemann, dass die RFT kabel auf dem richtigen Weg sei. “Wir freuen uns und fühlen uns geehrt wegen der Verleihung des höchsten Preises. Gleichzeitig wissen wir, dass wir uns auf diesem Preis nicht ausruhen können. Um weiterhin erfolgreich arbeiten und Arbeitsplätze sichern zu können, müssen wir schon jetzt an Morgen denken.” Mit der bevorstehenden Einführung u. a. von Telemetrie- und Smart-Metering-Diensten sowie maßgeschneiderten, technischen Lösungen für Unternehmen zeigt die RFT kabel, dass sie die Weichen für die Zukunft bereits
gestellt hat.

Im Rahmen des 23. Wettbewerbs “Großer Preis des Mittelstandes” wurden 4.923 Unternehmen nominiert, davon 258 mittelständische Unternehmen und Persönlichkeiten aus der Wettbewerbsregion Berlin/Brandenburg. Bereits ausgezeichnete Unternehmen können jeweils nur für die nächst höhere Stufe der Auszeichnung nominiert werden: Finalisten zum Preisträger, Preisträger zum Premier-Finalist und Premier-Finalisten zum Premier.


Ansprechpartnerin

Ines John, Presse & Öffentlichkeitsarbeit
E-Mail: presse@rftkabel.de
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Ehrensenatorwürde für Dr. Klaus-Peter Tiemann

Ehrensenatorwürde für Dr. Klaus-Peter Tiemann

Ehrensenatorwürde der TH Brandenburg an Dr. Klaus-Peter Tiemann verliehen

Brandenburg an der Havel (17.10.2017) – Die Ernennung zum Ehrensenator ist die höchste Auszeichung, die eine Hochschule oder Universität zu vergeben hat und sie ist Persönlichkeiten vorbehalten, die sich in herausragender Weise wiederholt und uneigennützig um die Entwicklung der Hochschule verdient gemacht haben. In der vergangenen Woche wurde Dr. Klaus-Peter Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel, zum Ehrensenator der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) ernannt.

„Ein sich den gesellschaftlichen Bedürfnissen anpassendes Bildungssystem, aber auch das Prinzip des lebenslangen Lernens, das im vorschulischem Bereich ansetzt und in Hochschulen, Universitäten und Forschungseinrichtungen mündet, legen den Grundstein für die Zukunftsfähigkeit einer Gesellschaft. Wir müssen dafür sorgen, dass in Deutschland eine hochqualitative Ausbildung für Mädchen und Jungen sowie für junge Frauen und Männer möglich ist“, erklärte der 72-jährige Brandenburger Unternehmer zum Hintergrund seines langjährigen Engagements für die THB. Seit ihrer Gründung 1992 unterstützt er die THB durch Rat und Tat, u. a. als Vorsitzender der Gesellschaft der Freunde der Technischen Hochschule, wie auch als Initiator und Hauptsponsor des Innovationspreises. Zudem zählt Dr. Klaus-Peter Tiemann zu den Gründungsmitgliedern und Stipendiengeber der Studierendenstiftung, die finanzielle Zuwendungen in Notlagen oder als Leistungsanreiz an Studierende vergibt.

Die von Dr. Tiemann vorbildlich gelebte Philosophie des lebenslangen Lernens, mit vier ingenieurakademischen Graden, bestätigt sich u. a. in seiner Lebensleistungsbilanz. Aufgrund seiner interdisziplinären Forschungs- und Entwicklertätigkeiten verfügt Dr. Tiemann über wertvolle Netzwerke, die er seit 1992 auch für die Weiterentwicklung der THB einsetzt, u. a. als Beiratsmitglied in der „Hochschulallianz für den Mittelstand”.

Für Dr. Klaus-Peter Tiemann bedeutet die Ernennung zum Ehrensenator, eine Anerkennung seines langjährigen Engagements für die Technische Hochschule seiner Heimatstadt. Dieses Engagement wird er auch in Zukunft fortführen. Die Laudatio zur Verleihung der Ehrensenatorwürde an Dr.- Ing. Klaus-Peter Tiemann wurde von Prof. Dr.-Ing. Wolf-Christian Hildebrand, Vorsitzender des Senats der THB, gehalten.


Ansprechpartnerin

Julia Klose, Assistentin der Geschäftsführung
E-Mail: j.klose@rftkabel.de
Tel.: +49 (0) 3381 52 61 - 110

Paddeln für den guten Zweck

RFT kabel Drachen siegen beim 9. Dragonboats Media-Cup 2017

Brandenburg an der Havel (11.09.2017) – Mit einem Vorsprung von mehr als einer Sekunde sicherte sich die Drachenboot-Mannschaft der RFT kabel beim 9. Dragonboats Media-Cup, am vergangenen Freitag (08.09.2017) in Berlin, den Sieg. Das Preisgeld wollen die RFT kabel Drachen der Brandenburger Tafel e. V. spenden.

“Es ist der Teamgeist, der uns antreibt. Ebenso wichtig sind Routine und Technik, aber am Ende braucht es natürlich ein bisschen Glück”, verrät Jacqueline Heile, Teamchefin der RFT kabel Drachen. Seit fünf Jahren trainieren die Mitglieder der Drachenboot-Mannschaft des Brandenburgischen Netzbetreibers RFT kabel gemeinsam. “Wir sind in dieser Zeit enorm zusammengewachsen, es sind Freundschaften entstanden. Das Verständnis für einander ist bei uns auch im
Arbeitsalltag spürbar.” 20 Frauen und Männer aus unterschiedlichen Abteilungen treffen sich zum wöchentlichen Training. Der Altersdurchschnitt bei den Drachenbootler*innen liegt bei 52 Jahren.

Vor zwei Jahren mussten sich die RFT kabel Drachen beim Dragonboats Media-Cup noch mit dem 3. Platz zufrieden geben. Die Freude über den aktuellen Sieg ist entsprechend groß, währt jedoch nur kurz. Die nächsten Wettkämpfe sind bereits in Sicht. Im November geht es für die Mannschaft nach Rathenow und Schwerin. Dort wollen die RFT-Mitarbeiter*innen ebenfalls erfolgreich sein und zeigen, dass das Unternehmen auch abseits seiner Glasfasernetze ein Garant für Geschwindigkeit ist. Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel ist sichtlich stolz auf den sportlichen Ehrgeiz seiner Mitarbeiter*innen. “Es war erneut eine tolle Leistung, die unser Team in Berlin gezeigt hat. Ich bin sicher, dass wir an unsere bisherigen Erfolge anknüpfen können und in Zukunft neue Bestleistungen aufstellen werden. Im Sport, wie im Unternehmen.”

Die Höhe des Preisgeldes ist so kurz nach dem Event noch unbekannt. Jedoch werden jährlich rund 10 Prozent der Einahmen aus den Startgebühren einem karitativen Zweck gestiftet. Die Wahl der RFT kabel Drachen fällt nicht zufällig auf die Brandenburger Tafel. “Die Tafel leistest einen wichtigen Beitrag zur Förderung des sozialen Zusammenhalts und versorgt Notleidende in der Stadt. Wir finden dieses Engagement unbedingt unterstützenswert”, so Jacqueline Heile.

27 Drachenboot-Teams von Unternehmen und Institutionen aus den Bereichen Medien, Digitale Wirtschaft sowie media:net-Mitglieder der Kreativbranche nahmen am sportlichen Wettkampf an der Oberbaumbrücke teil.

Weitere Informationen
www.medianet-bb.de


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Ines John, Presse & Öffentlichkeitsarbeit
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Startschuss für freies WLAN in der Stadt Brandenburg


Brandenburg an der Havel (19.05.2017) – Der Netzbetreiber RFT kabel wird in der Stadt Brandenburg ein Public-WLAN-Netz aufbauen, das alle Brandenburger wie auch Gäste der Havelstadt kostenlos nutzen können.

Öffentliche WLAN-Netze erlauben den kostenfreien Zugriff mit mobilen Endgeräten auf das Internet. „E-Mails checken, eine Busverbindung heraussuchen oder sich den Weg zu einer Sehenswürdigkeit anzeigen lassen, diese Dinge gehören für uns mittlerweile zum Alltag. Wenn ich dafür unterwegs auf ein Public WLAN-Netz zugreifen kann, ist das eine tolle Sache“, so RFT-Geschäftsführer Stefan Tiemann. Gemeinsam mit der AGILIScom AG aus Kirchmöser will der engagierte Unternehmer ein Public-WLAN-Netz nun auch in seiner Heimatstadt errichten. Gestartet wird das WiFi-Angebot zunächst an Zugangspunkten (sogenannten Access Points) an zentralen, stark frequentierten Plätzen in der Brandenburger Innenstadt. Erste Partner aus der Wohnungswirtschaft und dem Tourismusbereich haben sich dem Projekt bereits angeschlossen. Tiemann weiter: „Je mehr Unterstützung wir finden, desto schneller können wir die gesamte Stadt flächendeckend mit kostenlosem Internet ausstatten. Es ist eine Chance für die Stadt Brandenburg noch attraktiver zu werden.“ In Berlin und Potsdam erfreuen sich derartige WLAN-Projekte großer Beliebtheit, die Nutzerzahlen sind entsprechend hoch. In der Havelstadt wird dieses Angebot sicher ebenso auf Begeisterung stoßen.

Der langwierige Prozess um die Abschaffung der sogenannten Störerhaftung, d. h. die Haftung des WLAN-Inhabers für Rechtsverstöße durch Nutzer seines Internetanschlußes, verhinderte einen früheren Projektbeginn. Eine beabsichtigte Änderung des Telemediengesetz (TMG) soll Betreiber von öffentlichen WLAN-Netzen vor Abmahnungen schützen. Der Gesetzesentwurf liegt der Bundesregierung vor und soll voraussichtlich noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden.


Ansprechpartnerin

Ines John
Presse & Öffentlichkeitsarbeit

Breitbandausbau im Land Brandenburg: Aufklärung tut Not

Gruppenfoto (v.l.n.r.): Daniel Knohr (BBB), Mario Quast (Stadt Frankfurt/ Oder), Silke Kühlewind (Städte- und Gemeindebund Brandenburg), Jürgen Steinert (TKI Chemnitz), Stefan Tiemann (RFT kabel) und Sven Knapp (BREKO)


Brandenburg a. d. Havel, 22.03.2017: Zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung - zum Thema Breitbandförderung und –ausbau im Land Brandenburg - hatten am vergangenen Mittwoch (15.03.2017) der Städte- und Gemeindebund Brandenburg und der Netzbetreiber RFT kabel eingeladen. Rund 50 Breitbandverantwortliche aus vielen Regionen Brandenburgs waren der Einladung ins Lübbenauer Rathaus gefolgt.

“Wenn wir uns auf den Weg machen, sollten wir auch modernste Technik einsetzen, um mit der Entwicklung Schritt halten zu können.” (Helmut Wenzel, Bürgermeister Lübbenau)

In seinem Grußwort an die Gäste betonte Helmut Wenzel, Bürgermeister in Lübbenau, die Bedeutung des Netzausbaus vor allem für ländliche Gebiete. Das Bundesförderprogramm, so der Bürgermeister, “ist eine Chance, die wir uns nicht entgehen lassen dürfen.” Mit Nachdruck verwies er auf den hohen Stellenwert von Breitbandanschlüssen u. a. für die Wirtschaftsförderung. Seiner Ansicht nach, gehöre der Zugang zu hochbitratigen Netzen unbedingt zu den Aufgaben der staatlichen Daseinsvorsorge.

“Es macht keinen Sinn irgendetwas in die Erde zu legen, was hinterher nicht nutzbar ist.” (Sven Knapp, BREKO)

Sven Knapp, Leiter Politik und Gesetzgebungsverfahren beim Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) informierte zum DigiNetz-Gesetz. Ziel des 2016 verabschiedeten Gesetzes ist, den deutschlandweiten Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze zu beschleunigen. Es verpflichtet u. a. Stadtwerke bestehende Energie- und Abwasserleitungen für Breitbandkabel zu öffnen und fordert zudem die obligatorische Mitverlegung von Glasfaserkabel beim Bau oder der Sanierung von Straßen. Die anschließende Diskussion unter den Gästen zeigte, dass noch viele Unklarheiten sowie Gesprächsbedarf bezüglich des DigiNetz-Gesetz bestehen.

“Die Generation der >digital natives< prägt die berufliche und private Welt von heute.” (Mario Quast, Stadt Frankfurt/ Oder)

Mario Quast, Wirtschaftsreferent der Stadt Frankfurt (Oder) warnte vor einem “digitalen Graben zwischen fortschrittlichen Kommunen und denjenigen, die die Digitalisierung nicht systematisch in Angriff nehmen.” Die Digitalisierung sei auch für Frankfurt (Oder) eine Herausforderung, aber gleichzeitig bietet sie Chancen vieles zu verbessern, z. B. in der Verwaltung. Wenn Arbeitsabläufe durch digitale Anwendungen vereinfacht werden, “können wir uns um die wahren Bedürfnisse der Bürger kümmern und Verwaltungsakte klein halten, nicht anders herum”, so Quast. Der Breitbandbeauftragte schilderte die positiven Erfahrungen der Stadt Frankfurt (Oder) mit dem BMVI-Bundesförderprogramm Breitband.

“Wir müssen die Bedürfnisse von Übermorgen berücksichtigen.” (Stefan Tiemann, RFT kabel Brandenburg GmbH)

Einen wichtigen Beitrag zur Breitband-Debatte lieferte Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel. Der Brandenburgische Netzbetreiber, dessen Unternehmen seit mehr als 25 Jahren Glasfasernetze plant, errichtet und bewirtschaftet, zeigte am Beispiel Luckenwalde, wie der Breitbandausbau in der Praxis gelingen kann. “Wir brauchen jetzt ein Umdenken im Bereich digitaler Vorsorge, denn eine moderne Infrastruktur wird immer mehr zum entscheidenen Faktor für Wirtschaftsentwicklung und Lebensqualität in unseren Städten und Kommunen. Wer auf veraltetet Netztechnologien setzt, wird den Anschluss verlieren.”

Jürgen Steinert von der Tele-Kabel-Ingeniuergesellschaft Chemnitz (TKI) erläuterte in seinem Vortrag auf die verschiedenen Tiefbaumethoden beim Breitbandausbau ein und beschrieb sowohl Vorteile als auch Nachteile der einzelnen Tiefbautechnologien. Daniel Knohr vom Breitbandbüro des Bundes beantwortete abschließend Fragen zum Antragsverfahren für die verschiedenen Förderprogramme des BMVI und gab den Gästen dabei hilfreiche Tipps.

Silke Kühlewind, Referatsleiterin des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg, zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden: “Der Informationsbedarf ist sehr hoch und es sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen, auch von unserer Seite. Wir werden den Städten, Gemeinden und Ämtern beim Thema Breitbandausbau Unterstützung bieten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.”


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Umstellung auf DVB-T2

Umstellung auf DVB-T2: Mit Kabelanschluss günstig fernsehen

Brandenburg a. d. Havel, 08.03.2017 - Am 29. März beginnt in deutschen Ballungsräumen der Regelbetrieb von DVB-T2 HD. Haushalte, die TV-Programme bisher über Haus- oder Zimmerantennen empfangen, müssen technisch nachrüsten oder sich für einen alternativen Übertragungsweg via Kabel, Satellit oder Internet entscheiden. Kabelfernsehen punktet mit Qualität und Sendervielfalt.

Mit dem Wechsel von DVB-T zu DVB-T2 ändert sich der technische Standard für die digitale, terrestrische Fernsehübertragung wahrnehmbar durch eine verbesserte Bildqualität und mehr Programme. Öffentlich-rechtliche Sender, wie ARD und ZDF können weiterhin unverschlüsselt empfangen werden. Es fallen keine Zusatzkosten an, da diese bereits durch den Rundfunkbeitrag gedeckt sind. Hingegen müssen Zuschauer, die Privatsender, wie RTL und ProSieben, verfolgen wollen, künftig zahlen. Denn die Freischaltung erfordert eine sogenannte Smart-Card, für die, zusätzlich zu den Anschaffungskosten, eine Jahresgebühr fällig wird. Achtung: Diese Kosten müssen für jedes im Haushalt befindliche TV-Gerät entrichtet werden. Für den Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 wird ein Receiver benötigt, der das neue Signal entschlüsseln kann. TV-Geräte mit grünem DVB-T2-Logo sind fit für die Umschaltung. Ältere Fernseher lassen sich mit einer externen Set-Top-Box für den HDTV-Empfang nachrüsten.

Kabelfernsehen, Satelliten- oder IP-TV sind von den Änderungen nicht betroffen. Im Kabelnetz werden Fernsehprogramme schon seit mehr als 10 Jahren hochauflösend übertragen. Die Qualität wird anders als beim Antennenfernsehen nicht durch Witterung, Wandbeschaffenheit oder örtlicher Bebauungssituation beeinflusst. Und auch die Sendervielfalt überzeugt: Während über DVB-T2 nur rund 40 öffentlich-rechtliche und Privatsender empfangbar sind, sorgen beispielweise im RFT-Netz ca. 460 analoge sowie digitale Radio- und TV-Programme für beste Unterhaltung. Über den heimischen Breitbandanschluss können Nutzer zudem telefonieren und im Internet surfen. Mit entsprechenden Triple-Play-Angeboten lassen sich oft Kosten reduzieren. Im Vergleich zu anderen Übertragungswegen entsteht dadurch ein echter Mehrwert für alle Kabelkunden.

Ansprechpartnerin: Ines John

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