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Ines John
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Presseartikel der RFT kabel

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Aktuelle Pressemitteilungen 2017

Startschuss für freies WLAN in der Stadt Brandenburg


Brandenburg an der Havel (19.05.2017) – Der Netzbetreiber RFT kabel wird in der Stadt Brandenburg ein Public-WLAN-Netz aufbauen, das alle Brandenburger wie auch Gäste der Havelstadt kostenlos nutzen können.

Öffentliche WLAN-Netze erlauben den kostenfreien Zugriff mit mobilen Endgeräten auf das Internet. „E-Mails checken, eine Busverbindung heraussuchen oder sich den Weg zu einer Sehenswürdigkeit anzeigen lassen, diese Dinge gehören für uns mittlerweile zum Alltag. Wenn ich dafür unterwegs auf ein Public WLAN-Netz zugreifen kann, ist das eine tolle Sache“, so RFT-Geschäftsführer Stefan Tiemann. Gemeinsam mit der AGILIScom AG aus Kirchmöser will der engagierte Unternehmer ein Public-WLAN-Netz nun auch in seiner Heimatstadt errichten. Gestartet wird das WiFi-Angebot zunächst an Zugangspunkten (sogenannten Access Points) an zentralen, stark frequentierten Plätzen in der Brandenburger Innenstadt. Erste Partner aus der Wohnungswirtschaft und dem Tourismusbereich haben sich dem Projekt bereits angeschlossen. Tiemann weiter: „Je mehr Unterstützung wir finden, desto schneller können wir die gesamte Stadt flächendeckend mit kostenlosem Internet ausstatten. Es ist eine Chance für die Stadt Brandenburg noch attraktiver zu werden.“ In Berlin und Potsdam erfreuen sich derartige WLAN-Projekte großer Beliebtheit, die Nutzerzahlen sind entsprechend hoch. In der Havelstadt wird dieses Angebot sicher ebenso auf Begeisterung stoßen.

Der langwierige Prozess um die Abschaffung der sogenannten Störerhaftung, d. h. die Haftung des WLAN-Inhabers für Rechtsverstöße durch Nutzer seines Internetanschlußes, verhinderte einen früheren Projektbeginn. Eine beabsichtigte Änderung des Telemediengesetz (TMG) soll Betreiber von öffentlichen WLAN-Netzen vor Abmahnungen schützen. Der Gesetzesentwurf liegt der Bundesregierung vor und soll voraussichtlich noch in dieser Legislaturperiode verabschiedet werden.


Ansprechpartnerin

Ines John
Presse & Öffentlichkeitsarbeit

Breitbandausbau im Land Brandenburg: Aufklärung tut Not

Gruppenfoto (v.l.n.r.): Daniel Knohr (BBB), Mario Quast (Stadt Frankfurt/ Oder), Silke Kühlewind (Städte- und Gemeindebund Brandenburg), Jürgen Steinert (TKI Chemnitz), Stefan Tiemann (RFT kabel) und Sven Knapp (BREKO)


Brandenburg a. d. Havel, 22.03.2017: Zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung - zum Thema Breitbandförderung und –ausbau im Land Brandenburg - hatten am vergangenen Mittwoch (15.03.2017) der Städte- und Gemeindebund Brandenburg und der Netzbetreiber RFT kabel eingeladen. Rund 50 Breitbandverantwortliche aus vielen Regionen Brandenburgs waren der Einladung ins Lübbenauer Rathaus gefolgt.

“Wenn wir uns auf den Weg machen, sollten wir auch modernste Technik einsetzen, um mit der Entwicklung Schritt halten zu können.” (Helmut Wenzel, Bürgermeister Lübbenau)

In seinem Grußwort an die Gäste betonte Helmut Wenzel, Bürgermeister in Lübbenau, die Bedeutung des Netzausbaus vor allem für ländliche Gebiete. Das Bundesförderprogramm, so der Bürgermeister, “ist eine Chance, die wir uns nicht entgehen lassen dürfen.” Mit Nachdruck verwies er auf den hohen Stellenwert von Breitbandanschlüssen u. a. für die Wirtschaftsförderung. Seiner Ansicht nach, gehöre der Zugang zu hochbitratigen Netzen unbedingt zu den Aufgaben der staatlichen Daseinsvorsorge.

“Es macht keinen Sinn irgendetwas in die Erde zu legen, was hinterher nicht nutzbar ist.” (Sven Knapp, BREKO)

Sven Knapp, Leiter Politik und Gesetzgebungsverfahren beim Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) informierte zum DigiNetz-Gesetz. Ziel des 2016 verabschiedeten Gesetzes ist, den deutschlandweiten Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze zu beschleunigen. Es verpflichtet u. a. Stadtwerke bestehende Energie- und Abwasserleitungen für Breitbandkabel zu öffnen und fordert zudem die obligatorische Mitverlegung von Glasfaserkabel beim Bau oder der Sanierung von Straßen. Die anschließende Diskussion unter den Gästen zeigte, dass noch viele Unklarheiten sowie Gesprächsbedarf bezüglich des DigiNetz-Gesetz bestehen.

“Die Generation der >digital natives< prägt die berufliche und private Welt von heute.” (Mario Quast, Stadt Frankfurt/ Oder)

Mario Quast, Wirtschaftsreferent der Stadt Frankfurt (Oder) warnte vor einem “digitalen Graben zwischen fortschrittlichen Kommunen und denjenigen, die die Digitalisierung nicht systematisch in Angriff nehmen.” Die Digitalisierung sei auch für Frankfurt (Oder) eine Herausforderung, aber gleichzeitig bietet sie Chancen vieles zu verbessern, z. B. in der Verwaltung. Wenn Arbeitsabläufe durch digitale Anwendungen vereinfacht werden, “können wir uns um die wahren Bedürfnisse der Bürger kümmern und Verwaltungsakte klein halten, nicht anders herum”, so Quast. Der Breitbandbeauftragte schilderte die positiven Erfahrungen der Stadt Frankfurt (Oder) mit dem BMVI-Bundesförderprogramm Breitband.

“Wir müssen die Bedürfnisse von Übermorgen berücksichtigen.” (Stefan Tiemann, RFT kabel Brandenburg GmbH)

Einen wichtigen Beitrag zur Breitband-Debatte lieferte Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel. Der Brandenburgische Netzbetreiber, dessen Unternehmen seit mehr als 25 Jahren Glasfasernetze plant, errichtet und bewirtschaftet, zeigte am Beispiel Luckenwalde, wie der Breitbandausbau in der Praxis gelingen kann. “Wir brauchen jetzt ein Umdenken im Bereich digitaler Vorsorge, denn eine moderne Infrastruktur wird immer mehr zum entscheidenen Faktor für Wirtschaftsentwicklung und Lebensqualität in unseren Städten und Kommunen. Wer auf veraltetet Netztechnologien setzt, wird den Anschluss verlieren.”

Jürgen Steinert von der Tele-Kabel-Ingeniuergesellschaft Chemnitz (TKI) erläuterte in seinem Vortrag auf die verschiedenen Tiefbaumethoden beim Breitbandausbau ein und beschrieb sowohl Vorteile als auch Nachteile der einzelnen Tiefbautechnologien. Daniel Knohr vom Breitbandbüro des Bundes beantwortete abschließend Fragen zum Antragsverfahren für die verschiedenen Förderprogramme des BMVI und gab den Gästen dabei hilfreiche Tipps.

Silke Kühlewind, Referatsleiterin des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg, zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden: “Der Informationsbedarf ist sehr hoch und es sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen, auch von unserer Seite. Wir werden den Städten, Gemeinden und Ämtern beim Thema Breitbandausbau Unterstützung bieten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.”


Ansprechpartnerin

Ines John
Presse & Öffentlichkeitsarbeit

Umstellung auf DVB-T2

Umstellung auf DVB-T2: Mit Kabelanschluss günstig fernsehen

Brandenburg a. d. Havel, 08.03.2017 - Am 29. März beginnt in deutschen Ballungsräumen der Regelbetrieb von DVB-T2 HD. Haushalte, die TV-Programme bisher über Haus- oder Zimmerantennen empfangen, müssen technisch nachrüsten oder sich für einen alternativen Übertragungsweg via Kabel, Satellit oder Internet entscheiden. Kabelfernsehen punktet mit Qualität und Sendervielfalt.

Mit dem Wechsel von DVB-T zu DVB-T2 ändert sich der technische Standard für die digitale, terrestrische Fernsehübertragung wahrnehmbar durch eine verbesserte Bildqualität und mehr Programme. Öffentlich-rechtliche Sender, wie ARD und ZDF können weiterhin unverschlüsselt empfangen werden. Es fallen keine Zusatzkosten an, da diese bereits durch den Rundfunkbeitrag gedeckt sind. Hingegen müssen Zuschauer, die Privatsender, wie RTL und ProSieben, verfolgen wollen, künftig zahlen. Denn die Freischaltung erfordert eine sogenannte Smart-Card, für die, zusätzlich zu den Anschaffungskosten, eine Jahresgebühr fällig wird. Achtung: Diese Kosten müssen für jedes im Haushalt befindliche TV-Gerät entrichtet werden. Für den Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 wird ein Receiver benötigt, der das neue Signal entschlüsseln kann. TV-Geräte mit grünem DVB-T2-Logo sind fit für die Umschaltung. Ältere Fernseher lassen sich mit einer externen Set-Top-Box für den HDTV-Empfang nachrüsten.

Kabelfernsehen, Satelliten- oder IP-TV sind von den Änderungen nicht betroffen. Im Kabelnetz werden Fernsehprogramme schon seit mehr als 10 Jahren hochauflösend übertragen. Die Qualität wird anders als beim Antennenfernsehen nicht durch Witterung, Wandbeschaffenheit oder örtlicher Bebauungssituation beeinflusst. Und auch die Sendervielfalt überzeugt: Während über DVB-T2 nur rund 40 öffentlich-rechtliche und Privatsender empfangbar sind, sorgen beispielweise im RFT-Netz ca. 460 analoge sowie digitale Radio- und TV-Programme für beste Unterhaltung. Über den heimischen Breitbandanschluss können Nutzer zudem telefonieren und im Internet surfen. Mit entsprechenden Triple-Play-Angeboten lassen sich oft Kosten reduzieren. Im Vergleich zu anderen Übertragungswegen entsteht dadurch ein echter Mehrwert für alle Kabelkunden.

Ansprechpartnerin: Ines John

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