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Ines John
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RFT kabel Brandenburg GmbH
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Presseartikel der RFT kabel

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Aktuelle Pressemitteilungen 2016

Highspeed-Internet für Luckenwalde


Neue Wege beim Breitbandausbau in Luckenwalde

Brandenburg a. d. Havel: Während landesweit über nachhaltige Breitbandstrategien diskutiert wird, zeigen die Wohnbaugenossenschaft Luckenwalde eG und der Netzbetreiber RFT kabel wie eine gelungene Kooperation zeitsparend zu mehr Power im Kabelnetz führt. Rund 1.800 Haushalte profitieren vom aktuellen RFT-Netzausbau in Luckenwalde. Die Anzahl hätte deutlich höher ausfallen können. Doch ein Dialog zwischen der Stadt und dem Brandenburgischen Netzbetreiber kam nicht zustande.

Nur fünf Monate nach Beginn der Tiefbauarbeiten sind Ende November bereits die letzten Glasfaser-Anschlüsse der RFT kabel freigeschalten worden. Für die Mieter der WBG Luckenwalde eG im Anschlussgebiet bedeutet dies einen entspannten Start in die Vorweihnachtszeit. Über ihre neuen Multimedia Anschlüsse können sie zeitgleich fernsehen, telefonieren und derzeit mit bis zu 400 MBit/s im Internet surfen. Die Vielfalt im RFT-Netz ist riesig und es lassen sich für jeden Geschmack entsprechende Radio- und TV-Programme, Internet-Tarife und Telefon-Optionen finden.

„Das hohe Niveau der Versorgung wird die Attraktivität sowie den Wert unserer Immobilien steigern und die Vermietbarkeit des Wohnungsbestandes sicherstellen“ sagte Jörg Kerpa, Kaufmännischer Vorstand der WBG, anlässlich der Vertragsunterzeichnung im September letztes Jahres. Auch Ramon Wittich, Technischer Vorstand der WBG, ist von der Tragfähigkeit und dem Entwicklungspotential des RFT-Glasfasernetzes überzeugt. „In unserem Fokus lag eine zukunftsorientierte Netzstruktur. Das Verlegen der Glasfaserleitungen bis in die einzelnen Häuser hinein war für uns daher entscheidend.“ Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel GmbH, lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit sowohl mit der Wohnbaugenossenschaft als auch dem Technik-Partner, der Anedis GmbH. „Ein derartiges Projekt kann nur zum Erfolg geführt werden, wenn alle Parteien gleichsam an einem Strang ziehen. Ich freue mich, dass wir gemeinsam Netzanbindungen geschaffen haben, die in Richtung Zukunft ausgerichtet sind.“

Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt. Stefan Tiemann: „Wir bedauern es sehr, dass ein Dialog mit der Stadt nicht zustande kam. Denn eine Vielzahl öffentlicher Einrichtungen hatte ebenfalls Interesse an schnellen Netzanbindungen signalisiert. Es wäre möglich gewesen, sie ins RFT-Glasfasernetz zu integrieren. Diese Standorte im Nachhinein an das zukunftssicheres Netz anzuschließen bedeutet eine Vervielfachung der ursprünglichen Ausbaukosten.“ Als Erklärung dafür nannte er, vergleichsweise hohe Kosten für Tiefbauarbeiten, die für die Verlegung von Glasfaserleitungen notwendig sind. Kommunen setzten daher verstärkt auf die scheinbar kostengünstigere Vectoring-Technologie. „Doch Vectoring ist immer nur eine Zwischenlösung. Wer auf Nachhaltigkeit setzt, kommt an der Glasfaser nicht vorbei. In wenigen Jahren werden die benötigten Bandbreiten im Gigabit-Bereich liegen. Nur Glasfasernetze können diese Anforderungen noch bewältigen. Für Luckenwalde wurde eine Chance vertan, sich schon jetzt zukunftssicher aufzustellen.“ Die Zusammenarbeit mit der WBG zeige jedoch exemplarisch, wie der Ausbau innerstädtischer Infrastruktur gelingen kann und dabei zu einer gewinnbringenden Kooperation für alle wird - für die Wohnungswirtschaft, Städte und Kommunen, den Netzbetreiber und nicht zuletzt für die einzelnen Wohnungsmieter.

Der Verlauf der Arbeiten am Luckenwalder Kabelnetz wurde in einem Bautagebuch festgehalten. Interessierte erhalten dort Detailwissen und können sich Videos ansehen: Bautagebuch

Ansprechpartnerin: Ines John

Frischzellenkur fürs Potsdamer Kabelnetz

Frischzellenkur fürs Potsdamer Kabelnetz


Brandenburg a. d. Havel: Der Radio- und TV-Empfang ist in weiten Teilen der Potsdamer Stadtteile Eiche, Fahrland, Neu-Fahrland und der Wohngebiete Krongut Bornstedt und Thaerstraße nun, auch über den Jahreswechsel hinaus, gesichert. Die unterversorgten Gebiete sollen im nächsten Jahr an das RFT-Glasfasernetz angeschlossen werden. Neben digitalem Fernsehen wird dann auch Telefonieren sowie Internetsurfen über den Kabelanschluss angeboten.

Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel Brandenburg GmbH, lobte die zielführende Zusammenarbeit mit der Vodafone Kabel Deutschland GmbH, dem bisherigen Versorger der Wohngebiete. „Während der intensiven Verhandlungen standen für beide Seiten die Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund. Auf dieser Basis sind wir zu einem sehr gutem Ergebnis gelangt.“

Ab dem 02.01.2017 können Mieter und Immobilienbesitzer in den Anschlussgebieten die TV & Radio-Services der RFT kabel vollumfänglich nutzen. Doch dabei soll es nicht bleiben! Die Pläne des Unternehmens sehen eine technische Aufrüstung des Kabelnetzes vor. Tiemann: „Das OPAL-Netzwerk wird unseren modernen Kommunikationsstandards nicht gerecht. Bisher ist es weder auf die Übertragung von Internet ausgerichtet, noch ist das Telefonieren über den heimischen Kabelanschluss möglich. Unser Anspruch ist jedoch, diese Dienstleistungen allen Kunden zur Verfügung zu stellen.“ Bis zum Ende des 1. Halbjahres 2017 sollen die Netzarbeiten im Ausbaugebiet abgeschlossen sein. Man sei bemüht, eventuelle baubedingte Beeinträchtigungen und Störungen so gering wie möglich zu halten, erklärte das
Brandenburgische Traditionsunternehmen.

Die RFT kabel ist seit mehr als 25 Jahren eine feste Größe im Kabelgeschäft und zählt zu Deutschlands innovativsten Netzbetreibern. Mehr als 90.000 Haushalte im Land Brandenburg, Teilen Berlins wie auch in Potsdam sind bereits an das Zukunftsnetz der RFT kabel angeschlossen. Diese können flächendeckend mit bis zu 400 MBit/s durch das Internet surfen, telefonieren und aus einem vielfältigen Angebot an digitalen Radio- und TV-Programmen, auch in HD-Qualität, wählen.

Ansprechpartnerin: Ines John

Digitale Lebensadern

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber besuchte den RFT-Technikstandort in Neuruppin

Wirtschaftsminister zu Besuch bei RFT kabel
Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (Bildmitte)

Breitband-Internet - Digitale Lebensader für die künftige Wirtschaft

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber besuchte am Mittwoch (02.11.2016) das Rechenzentrum der RFT kabel Nord GmbH in Neuruppin und informierte sich im Gespräch mit Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel, über den Breitbandausbau aus Sicht eines lokalen Netzbetreibers.

“RFT kabel ist ein wichtiger Netzbetreiber im Land Brandenburg.” (Albrecht Gerber)

Beim Rundgang durch den erst im April dieses Jahres eröffnete Technikstandort, inklusive Rechenzentrum, zeigte sich Brandenburgs Wirtschaftsminister sehr interessiert. Er selbst sei zwar kein Technik-Experte, so Gerber, “aber ich bin sicher, dass hier eine der modernsten Anlagen gebaut wurde, die man in der Region finden kann.” Einblick erhielt der Minister nicht nur in das streng gesicherte Innenleben des Data Centers, sondern auch in das umfangreiche Dienstleistungsportfolio des Netzbetreibers. “Das Thema Datensicherheit wird weiter an Bedeutung gewinnen. Die RFT kabel hat ein Rechenzentrum gebaut, dass offen für Firmen ist, die ihre Daten in der Region behalten und gleichzeitig über eine professionelle IT-Infrastruktur verfügen möchten. Ich hoffe darauf, dass dieses Angebot angenommen wird,” erklärte Gerber nach dem Rundgang.

“Wir lehnen uns nicht zurück und kritisieren nur. Die RFT kabel berät Breitbandverantwortliche und bietet technische Lösungen an." (Stefan Tiemann)

Im anschließenden Gespräch verdeutlichte RFT kabel-Geschäftsführer Stefan Tiemann seinen Standpunkt hinsichtlich der Lage des Breitbandausbaus. Was er bei der Debatte um die zukünftige Gigabit-Gesellschaft vermisse, sei eine nachhaltige Breitbandstrategie seitens des Landes. Tiemann schlug vor, die aktuelle Fördersituation zu nutzen, um gemeinsam mit den Landkreisen und Gebietskörperschaften an einem Masterplan zu arbeiten. Tiemann: “Natürlich ist Vectoring für das aktuelle Breitbandziel, alle Haushalte bis 2018 mit 50-MBit/s zu versorgen, die preiswerteste Ausbaulösung. Aber Sigmar Gabriel spricht bereits von einer Gigabit-Gesellschaft in 2025. Auch auf EU-Ebene wurden jetzt ehrgeizigere Ziele formuliert, die Aufrüstungsoptionen in den Gigabit-Bereich vorsehen. Das ist nur mit Glasfaser zu schaffen.” Bei seinem Appell an den Wirtschaftsminister ließ der Unternehmer die finanzielle Ausstattung der Kommunen und des Landes nicht außer Acht. “Wenn aus monetären Gründen auf Vectoring gesetzt werden muss, sollten zumindest Kabelverzweiger vorsorglich mit Leerrohr-Reserven versehen werden.” Ferner seien im Dialog mit den Stadtwerken oder der Wohnungswirtschaft alternative Lösungen möglich. So ließen sich u. a. Kosten teilen, wenn in einem Ausbaugebiet ohnehin Tiefbauarbeiten geplant seien, so Tieman weiter.

Wirtschaftsminister Gerber stimmte Tiemann in wesentlichen Punkten zu. Das Förderprogramm des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur bringe die Breitbandentwicklung im Land Brandenburg zwar ein deutliches Stück voran. “Doch was vor 15 Jahren schnelles Internet war, will heute keiner mehr haben und was 2018 Stand der Dinge ist, wird 10 Jahre später erneut überholt sein.” Die technische Entwicklung sei so rapide, dass man sich schnell in einer Situation wiederfindet, “in der man die Latte beim Versuch sie zu überspringen, reißt.” Ein Masterplan, wie von Tieman gefordert, wäre aus seiner Sicht daher ein “zweischneidiges Schwert”, befürchtet Gerber. Seiner persönlichen Auffassung nach, sollte die Bundesrepublik, sprich Bund und Länder gemeinsam, “sehr viel mehr in den Breitbandausbau investieren. Es betrifft die Lebensadern unserer Wirtschaft. Wenn ich allein an das Stichwort Industrie 4.0 denke, müssen wir mehr machen als bisher im Land passiert ist.”

Ansprechpartnerin: Ines John

Im Dialog mit lokalen Akteuren

Eröffnung RFT Standort Neuruppin

Breitbandausbau: Über den Tellerrand hinaus schauen

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr informierte am Freitag (21.10.2016) der Netzbetreiber RFT kabel gemeinsam mit Vertretern des Breitbandbüro des Bundes (BBB) und dem Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) über den gegenwärtigen Stand des Breitbandausbaus, aktuellen Gesetzen und Förderrichtlinien. Breitband-Verantwortliche aus Brandenburgischen Landkreisen, Städten und Kommunen waren der Einladung zum Breitbandworkshop ins Potsdamer Technologie- und Gewerbezentrum gefolgt.

“Wir legen heute das Fundament für die Informationsgesellschaft von morgen.” – Stefan Tiemann

Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel GmbH, verdeutlichte in seinem Einführungsvortrag, dass die bisherigen Breitbandziele des Landes Brandenburgs nicht zwingend auf Nachhaltigkeit angelegt sind und eine umfassende Strategie nicht klar zu erkennen sei. Tiemann: “Das Land ist bemüht, doch das reicht nicht aus. Nur durch die Hinwendung zur Glasfasertechnologie sind wir zukunftssicher aufgestellt. Kupfernetze, auch mit Einsatz der Vectoring-Technologie, werden das massive Datenaufkommen mittelfristig nicht mehr bewältigen können. Mit Datenübertragungsgeschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich und einer hohen Zuverlässigkeit bieten Glasfaser-Netze das einzige Zukunftspotential,“ so Tiemann weiter. Er plädierte für eine enge Zusammenarbeit der Landkreise, aber auch der kommunalen Akteure und verwies dabei auf Best-Practice-Beispiele, wie z. B. Mecklenburg-Vorpommern. „Wir müssen gemeinsam versuchen, ein Optimum beim Breitbandausbau zu erzielen. Durch das Schaffen von Schnittstellen entstehen Synergien, die den Breitbandausbau vor Ort oftmals kostengünstiger gestalten.“

“Die Welt ist digital.” – Sven Knapp

Sven Knapp, Leiter Politik und Gesetzgebungsverfahren beim BREKO Bundesverband beleuchtete die Fortschritte beim Breitbandausbau aus Verbandssicht und versorgte die Teilnehmer*innen mit Neuigkeiten aus Berlin, Bonn und Brüssel. Rückblickend bezeichnete er die bisherige Breitbandstrategie der Bundesregierung (50 MBit/s als flächendeckende Bandbreite bis 2018) “im ersten Schritt als nicht verkehrt”, nun sei es aber an der Zeit neue Ziele festzusetzen. Sein Appell lautet daher, “nicht länger eine konkrete Bandbreite festzusetzen.” Als Breitbandziel sollte vielmehr das Verlegen von Glasfaser bis zum Haus bzw. in die Wohnung ausgegeben werden. Knapp: “Glasfaser (FTTB/H) ist die einzig zukunftssichere Basisinfrastruktur.” Laut einer von ihm zitierten Studie, wird das Festnetz-Internet für 85 Prozent der Deutschen weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Zudem werde das Geschäftsmodell Glasfaser-Ausbau auch für private Investoren immer attraktiver. “Es ist ein Zukunftsthema”, so Knapp. Gleichzeitig warnte er davor, dass durch den Vorzug der Vectoring-Technologie im Hauptverteiler-Nahbereich das Interesse der Investoren stark geschmälert werde. Trotz offener Fragen, schaut Knapp positiv in die Zukunft: “81 Prozent des FTTB/H-Ausbaus werden schon heute von regionalen Netzbetreibern gestemmt. Dort wird sich auch in Zukunft einiges tun.”

“Die Anforderungen an Breitbanddienste steigen.” – Matthias Schulze-Mantei

Matthias Schulze-Mantei, Projektmanager vom Breitbandbüro des Bundes, bezeichnet die aktuelle Breitband-Situation als positiv: “Die Bedingungen, den Ausbau voranzutreiben, waren nie besser.” Das Interesse am Bundesförderprogramm Breitband sei stark, einige Förderbescheide wurden den Kommunen bereits übergeben. “Grundsätzlich ist bundesweit ein Anstieg bei der Breitbandversorgung zu verzeichnen, obwohl erst wenige Mittel abgerufen wurden”, so Schulze-Mantei weiter. In seinem Vortrag erläuterte er Detailfragen im Rahmen des Antragsverfahrens für das Bundesförderprogramm und gab den Anwesenden somit hilfreiche Tipps für eigene Förderprojekte.


In der abschließenden Podiumsdiskussion gingen die Referenten auf offene Fragen der Teilnehmer*innen ein und diskutierten mit ihnen über die Zukunft des Breitbandausbaus im Land Brandenburg. Stefan Tiemann zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden: “Es ist enorm wichtig den Dialog lokaler Akteure zu fördern. Deshalb werden wir die Workshop-Reihe fortsetzen.”

Ansprechpartnerin: Ines John

Individuelle Kommunikationslösungen für die Wohnungswirtschaft - ein Interview

Eröffnung RFT Standort Neuruppin

Die Zukunft jetzt gestalten

Der Brandenburgische Glasfaser-Netzbetreiber RFT kabel setzt seit vielen Jahren auf eine intensive Partnerschaft mit Akteuren der Wohnwirtschaft. Im Interview schildert Geschäftsführer Stefan Tiemann die Herausforderungen, denen sich moderne Wohnungsunternehmen heute stellen müssen und erläutert die Vorteile einer Zusammenarbeit mit regionalen Netzbetreibern.


Herr Tiemann, wie lässt sich aus Ihrer Sicht die Attraktivität und der Wert von Immobilien langfristig steigern?

Während früher Kriterien, wie die Lage, ein hochwertiger Fußbodenbelag oder eine Badewanne für Mieterinnen und Mieter bei der Wohnungssuche ausschlaggebend waren, gewinnt heute die Ausstattung von Wohn- und Gewerberäumen mit zukunftssicheren Kommunikationstechnologien an Bedeutung. Das hat einen Grund: Mit der Digitalisierung aller Lebensbereiche wird auch das eigene Zuhause von den Mietern zunehmend smarter gestaltet.

Schon heute steuern sie Wohnfunktionen, wie Licht oder Wärme vielfach über mobile Endgeräte. Zeitgleich steigt die Nachfrage nach hochbitratigen Breitbanddiensten. Ob HD-TV und 4k, Highspeed-Internet oder das Telefonieren über den heimischen Internetanschluss – ultraschnelle, vor allem aber verlässliche Datenverbindungen sind längst ein Ausdruck für Lebensqualität geworden. Es ist bereits abzusehen, dass die Bedarfe steigen und der Weg mittelfristig in die Gigabit-Gesellschaft führen wird. Herkömmliche Infrastrukturen werden dieser Entwicklung keinesfalls standhalten können. Glasfaserbasierte Netzstrukturen hingegen bieten ein gesichertes Zukunftspotential.

Wohn- und Geschäftsimmobilien mit Glasfaseranbindung gelten daher als attraktive Mietobjekte. Das bedeutet, wenn sich Wohnungsunternehmen schon heute für die Anbindung an ein leistungsstarkes Kommunikationsnetz entscheiden, sichern sie sich wichtige Handlungsspielräume für die Zukunft und steigern gleichzeitig den Wert ihrer Liegenschaften.

Welche zukunftssicheren Kommunikationslösungen bietet die RFT kabel Immobilieneigentümern?

In Gesprächen mit Eigentümern und Verwaltern gehen wir auf deren individuellen Bedarf ein. Aufgrund unser über zwanzigjährigen Erfahrung in der Planung, dem Bau und dem Betrieb von glasfaserbasierten Kommunikationsnetzen wissen wir, dass jede Immobilie anderen Ansprüchen gerecht werden muss. Für uns bedeutet dies, dass es keine standardisierten Lösungen und als Folge dessen keine Standardverträge geben kann. Ein Beispiel: Die klassische Multimediaversorgung (TV, Internet und Telefonie) hätte bei einem unserer Wohnungspartner zu kurz gegriffen, da dessen Mieterschaft stark international ausgerichtet ist. Durch die Installation einer zusätzlichen Satellitenanlage konnte, neben den regulär im Kabelanschluss angebotenen internationalen Programmen, dieser Anteil nochmals deutlich erhöht werden.

Basis für derartige Sonderlösungen ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und Flexibilität. So können wir bereits bei der Beratung Rücksicht auf spezielle Anforderungen nehmen. Unser Ziel ist es, unseren Partner Kommunikationslösungen anzubieten, die gegenwärtige Bedarfe decken und gleichzeitig zukünftigen Anforderungen standhalten.

Wann sollten Wohnungsunternehmen mit dem Auf- bzw. Ausbau einer modernen Infrastruktur beginnen?

Die Investitionen in eine moderne Kommunikationstechnologie sollten nicht übereilt, sondern nachhaltig geplant werden. Eine Möglichkeit bietet der Ausbau von vorhandener Infrastruktur im Rahmen von Modernisierungen oder Gebäudesanierungen. Auch einen Ausbau in Einzeletappen können wir realisieren. Dabei werden beispielsweise im ersten Schritt Glasfasern bis zum Haus gelegt, anschließend ein Multimediaschrank im Gebäude installiert und erst im letzten Ausbauschritt, z. B. im Rahmen einer Sanierung, wird die Glasfaser bis hinein in die Wohnungen verlegt (FTTH).

Um den Anschluss an die Zukunft nicht zu verlieren, bieten sich für Akteure der Wohnungswirtschaft zahlreiche Ausbauvarianten. Eines muss uns bewusst sein: In nur wenigen Jahren wird die Multimedia-Grundversorgung mit Highspeed-Internet, hochauflösendem Fernsehen und einer Telefon-Flatrate voraussichtlich zur Grundausstattung von Mietobjekten dazugehören.

Worin liegen die Vorteile der Zusammenarbeit mit regionalen Netzanbietern, wie der RFT kabel?

Über unsere redundant ausgelegten Netzstrukturen werden gegenwärtig mehr als 90.000 Haushalte und Firmen im Land Brandenburg und Teilen Berlins mit Highspeed-Internet, HD-TV und digitalen Telefonoptionen versorgt. Ausschlaggebend für das uns entgegengebrachte Vertrauen sind in erster Linie unsere langjährigen Erfahrungen in der Netzplanung und dem Glasfaserausbau (FTTB/FTTH) sowie die Qualität und Verlässlichkeit unserer Breitbandversorgung.

Als Regionalanbieter sind wir als Ansprechpartner zudem direkt vor Ort und können durch die Anbindung an ein firmeneigenes Rechenzentrum ein hohes Maß an Datenschutz und –sicherheit garantieren.

Vielen Dank für das Gespräch!

RFT kabel zündet den Internet-Turbo

Eröffnung RFT Standort Neuruppin

„Die RFT kabel möchte sowohl technologischer Wegbereiter als auch Weggefährte auf den Weg in die Gigabit-Gesellschaft sein. Die Voraussetzungen dazu haben wir geschaffen.“ - Dr. Ing. Klaus-Peter Tiemann, einer der beiden RFT kabel Geschäftsführer 

„Wir sind fit für die Gigabit-Gesellschaft!“ - Mit diesen Worten begrüßte RFT kabel Geschäftsführer Stefan Tiemann am Freitag (22.04.2016) zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, der Kabelverbände und Wohnungswirtschaft in Neuruppin. Dort eröffnete der Brandenburgische Netzbetreiber seinen zweiten Unternehmenssitz und setzte zeitgleich den Startschuss für den Internet-Turbo. In allen ausgebauten Netzen der RFT kabel steht Couchsurfern ab sofort flächendeckend bis zu 400 MBit/s zur Verfügung.

Die Eröffnung, sei nicht nur für die RFT kabel Nord GmbH von großer Bedeutung, sondern für die gesamte RFT-Unternehmensgruppe, betonte Stefan Tiemann in seiner Ansprache. „Mit der Entscheidung für den Standort Neuruppin bringen wir unsere Verbundenheit mit der Stadt sowie der gesamten Region zum Ausdruck. Wir sind gekommen, um zu bleiben. Das bedeutet, wir möchten hier nicht nur Arbeitsplätze erhalten, sondern zusätzliche schaffen. Aus diesem Grund haben wir einen fast zweistelligen Millionenbetrag in den neuen Standort investiert.“  

Das neue Rechenzentrum übernimmt innerhalb der Zukunftsplanungen des Unternehmens eine bedeutende Rolle. Tiemann: „Wir sind dabei neue, innovative Geschäftsfelder zu erschließen. Die RFT kabel bietet Firmen und Unternehmen u. a. die Möglichkeit ihre IT in unseren Räumen, d. h. in einer hochsicheren Umgebung unterzubringen.“ Neben der Einmietung (Housing) und der Auslagerung von Datenservern, offeriert das Unternehmen ihren Kunden auch die Möglichkeit der Standortvernetzung. Einzelne Firmenstandorte können dabei mittels einer direkten Datenleitung miteinander verbunden werden. Diese autarken Netze (Private Networks) bieten höchsten Datenschutz, vor allem beim Austausch besonders sensibler Daten, beispielsweise im Gesundheitsbereich. „Wir haben schon immer versucht, der Zeit ein wenig voraus zu sein. Dazu zählt auch, dass wir technologische Fragestellungen aufwerfen und in Kooperation mit der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) daran arbeiten, sie zu lösen. Wir denken, das ist ein hervorragender Weg, um innovativ und fortschrittlich zu bleiben.“

Der Geschäftsführer der RFT kabel Stefan Tiemann nahm die Veranstaltung zum Anlass, um allen am Bau beteiligten Firmen und der Stadt Neuruppin für ihre Unterstützung, vor allem aber den vielen RFT-Mitarbeitern zu danken, „die sich oft neben ihrer regulären Arbeitszeit mit Ideen und reichlich Arbeitskraft eingebracht haben.“ 

Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter der CDU, begrüßte den 400er Turbo-Tarif der RFT kabel, denn aus seiner Sicht, gibt es, was die Netzgeschwindigkeit betrifft, in vielen Teilen Neuruppins und der Region noch einen deutlichen „Spielraum nach oben.“ Steineke glaubt, dass ein derart qualitatives Angebot für viele Bewohner ländlicher Gebiete bisher kaum vorstellbar sei. „Unser Wahlkreis stellt sich verstärkt die Frage, wie wir junge Leute zum bleiben bewegen können. Das Thema Breitbandversorgung ist dabei von zentraler Bedeutung.“ Steineke ging seiner Rede auf die führende Rolle der RFT kabel, für den Breitbandausbau in Deutschland ein, die 2015 mit der Premium-Auszeichnung der Oskar-Patzelt-Stiftung bereits zum zweiten Mal bestätigt wurde. „Durch den konsequenten Einsatz von Glasfaserverbindungen in den Kabelnetzen der RFT können wir den Sprung in die Gigabit-Gesellschaft im ländlichen Raum schaffen.“ Auf dieser Grundlage werden langfristig „moderne und zukunftsorientierte Arbeitsplätze entstehen“, ist sich Steineke sicher. 

Die überregionale Vernetzung von Forschungsunternehmen im Medizinbereich sei ein erstes beispielhaftes Projekt auf dem Gebiet der Standortvernetzung. Vorraussetzung für das von den Städten Brandenburg an der Havel, Neuruppin und dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin gemeinsam forcierte Referenzprojekt, ist eine sichere Datenschnittstelle. Durch direkte Nachbarschaft zu den Ruppiner Kliniken und die Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg, sei die RFT kabel in der Lage zum Erfolg eines solchen Projektes beitragen zu können, so Steineke. Abschließend lobte der Bundestagsabgeordnete das soziale Engagement des Netzbetreibers. Vor allem im Kultur- und Sportbereich habe die RFT kabel in der Region bereits deutliche Fußspuren hinterlassen. 

Ralf Reinhard, Landrat von OPR, beglückwünschte die beiden Geschäftsführer der RFT kabel zu ihrem „mutigen Investitionsvorhaben.“ Der Glasfaserausbau beanspruche zwar enorme Kosten, doch angesichts der rasanten Entwicklungen im Breitbandbedarf, sei dies „ein notwendiger Schritt für die Region.“ Reinhard: „Das Leben hat sich massiv virtualisiert. Das geht mit Ansprüchen an mehr Bandbreite und kontinuierlicher Verfügbarkeit des Internets einher.“ Als ein Beispiel nannte er das Arbeiten von Zuhause (Home Office). „Der Schritt in die virtuelle Gesellschaft wird aber nicht nur den beruflichen Alltag deutlich prägen. Unser nächstes großes Vorhaben ist die virtuelle KFZ-Zulassung.“ Reinhard zeigte sich überzeugt, dass die Kundenzahl der RFT kabel weiterwachsen und die neuen Geschäftsbereiche stark nachgefragt werden. Im Anschluss an die Festreden und der symbolischen Inbetriebnahme des Standortes nahmen die Gäste an Rundgängen durch das Rechenzentrum teil und ließen die Veranstaltung mit interessanten Gesprächen ausklingen.  

Das RFT kabel Rechenzentrum – Datensicherheit und Verfügbarkeit für höchste Ansprüche

Rechenzentrum der RFT kabel in Neuruppin

„Rechenzentren sind elementare Bausteine für die Architektur von zukunftssicheren Netzstrukturen."
Stefan Tiemann, Geschäftsführer RFT kabel GmbH

Das RFT kabel Rechenzentrum ist ein sehr modernes Data Center. Nach einem Jahr intensiver Planungen und einer Bauzeit von rund neun Monaten (August 2015 – April 2016) entstand auf einer Fläche von über 1.000 m2 der neue Geschäfts- und Technikstandort der RFT kabel Nord GmbH. Das Gebäude wurde als Multifunktionsgebäude geplant und beherbergt neben dem Rechenzentrum, einen Bürotrakt und das Kundencenter. Am Bau beteiligt waren vorrangig regionale Unternehmen.

Eine der größten bautechnischen Herausforderungen bestand in der Realisierung von intensiven Schutzmaßnah-men für das Rechenzentrum – gegen technische Ausfälle, Einbruch, Diebstahl und Beschädigungen durch äußere Umwelteinflüsse. Die Stromversorgung des Rechenzentrums ist redundant ausgelegt. Zusätzlich sorgen USV-An-lagen und eine Netzersatzanlage (NEA) für eine höchste Verfügbarkeit der Stromversorgung. Ein umfassendes Sicherheitskonzept stellt den Schutz der Daten rund um die Uhr (24/7/365) sicher.

Ein weiteres Augenmerk der Geschäftsführung lag bei der Planung des Gebäudes auf der Ausschöpfung einer möglichst  hohen Energieeffizienz. Die Beleuchtung innen und außen erfolgt durch den Einsatz von energiespa-render LED-Technik. Wärme wird über eine moderne Wärmepumpe in Kombination mit einer Fußbodenheizung erzeugt. Für eine Standorterweiterung stehen Ausbausreserven zur Verfügung. Insgesamt wurden 18.400 Meter Leitungen am Neuruppiner Standort verlegt, davon allein 7.000 Meter Datenkabel.

Standort
Neuruppiner Businesspark
Heinrich-Rau-Straße 3a, 16816 Neuruppin

Energieversorgung
Für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung des RFT-Rechenzentrums sorgt eine Netzersatzanlage (NEA). Diese besteht aus zwei redundanten USV-Anlagen, durch die unsere Server vor kurzzeitigen Spannungsschwankungen geschützt werden und einem Dieselgenerator, der längere Stromausfälle bis zu 72 Stunden überbrückt. Regelmä-ßige Wartungen, Funktions- und Belastungstests sorgen für maximale Datenverfügbarkeit auf höchster Versor-gungs- und Sicherheitsebene.

Klimatisierung
Die Kühlung in den Serverräumen erfolgt durch eine vollautomatische Raumklimatisierung, die Kälte wird dabei durch eine redundante Freiluftkühlanlage gewonnen. Dadurch sorgen wir für konstante klimatische Verhältnisse.

Zutrittskontrollen
Das RFT-Rechenzentrum ist durch ein mehrstufiges Zugangskontrollsystem, eine elektronische Schließanlage (VdS-Zertifizierung) sowie einer flächendeckenden Videoüberwachung vor dem Zutritt Unbefugter geschützt. Der Eintritt ist autorisierten Personen vorbehalten.

Brandschutz
Durch ein umfassendes Brandschutzkonzept sowie der Installation einer automatischen Rauchfrühsterken-nungsanlage wird eine Brandgefahr im RFT-Rechenzentrum weitestgehend ausgeschlossen. Ein sensibles Rauchansaugsystem (RAS) registriert erste Anzeichen einer Brandentwicklung und gibt diese an die Meldeanlage weiter - die wiederum einen Alarm bei der Feuerwehr auslöst.

„Ein sicheres Investment in unsere Zukunft. - ein Interview mit Stefan Tiemann“

RFT Standort Neuruppin

Mit dem Bau eines firmeneigenen Rechenzentrums rüstet sich der Glasfaser-Netzbetreiber RFT kabel für die Zu-kunft. Im Interview erläutert Geschäftsführer Stefan Tiemann, warum dieser Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit seines Unternehmens enorm wichtig ist und wie auch die regionale Wirtschaft von diesem Vorhaben profitieren kann.

Herr Tiemann, die Investitionen in ein firmeneigenes Rechenzentrum sind sehr hoch. Warum haben Sie sich dennoch für den Bau entschieden?

Die Entwicklungen in der Informationstechnologie sind rasant. In wenigen Jahren werden wir den Status einer Gigabit-Gesellschaft erreicht haben. Schon heute wird das eigene Zuhause zunehmend smarter. D. h. viele Wohnfunktionen, wie Licht, Wärme sowie Verbrauchsdatenerfassung werden bereits über den heimischen Internetanschluss gesteuert. Das ist nur der Anfang, die Vernetzung wird in diesem Bereich weiter fortschreiten.

Ein weiterer Bereich ist die Wirtschaft. Die Notwendigkeit einzelne Firmenstandorte miteinander zu vernetzen, steigt. Auch Arbeitsprozesse werden verstärkt digitalisiert. Das erfordert neue IT-Infrastruktur-Lösungen für Unternehmen und Institutionen. Daneben gewinnen Dienstleistungen, wie Server-Housing, Cloud-Computing, Business-Telefonie und Archivierungsdienste an Bedeutung. All diese Entwicklungen gehen mit der Forderung nach höheren Bandbreiten und Geschwindigkeiten, aber auch der Frage nach dem Schutz von Daten einher.

Die RFT kabel ist mit ihren modernen Glasfasernetzen sehr gut aufgestellt. Diese bieten hinreichend Potential, um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Gemäß der RFT-Unternehmensphilosophie, wird kontinuierlich in die Zukunftsfähigkeit und Sicherheit aller Dienste investiert. So haben wir schon vor mehr als 20 Jahren begonnen, unsere Netze sukzessive mit Glasfaserkabel auszurüsten. Dieser Schritt war damals ein Wagnis, den wir jedoch bewusst eingegangen sind. 2008 haben wir dann das erste Glasfaserortnetz in den neuen Bundesländern in Betrieb genommen.

Wenn wir heute über die Zukunftsfähigkeit von Kommunikationsnetzen diskutieren, kommen wir um die Lichtwellentechnologie nicht herum. Die Entwicklung hat uns somit recht gegeben. Den Bau des Rechenzentrums sehen wir als einen logischen Folgeschritt, der viele Vorteile bietet.

Welche Vorteile sind das?

Über unsere Glasfasernetze werden derzeit über 90.000 Haushalte, Firmen und Institutionen im Land Brandenburg und Teilen Berlins mit Highspeed-Internet, TV- und Telefon-Diensten versorgt. Für uns resultiert daraus die Verantwortung, für den Betrieb störungsfreier Dienste zu sorgen. Rechenzentren sind dabei wichtige Bausteine. Über eine ringförmige Netzarchitektur, geographisch verteilte Playout-Center und den Ringschluss über verschiedene Rechenzentren erreichen wir eine nahezu hundertprozentige Ausfallsicherheit und dadurch maximale Versorgungssicherheit für unsere Kunden. Selbst bei Unwetterlagen oder im Falle eines Stromausfalls ist der Betrieb unserer Netze sichergestellt. Mit der Inbetriebnahme unseres Rechenzentrums erhöhen wir zudem die Datensicherheit innerhalb der RFT-Kabelnetze.

Das bedeutet, dass die Daten unserer Kunden sowie unsere eigenen nicht auf unbekannten Servern irgendwo auf der Welt verwahrt, sondern bei uns am Standort Neuruppin unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen gelagert werden. Ferner bietet sich für uns die Möglichkeit unser Portfolio um neue Dienstleistungen, wie beispielsweise das Server-Housing für Firmen und Institutionen, zu erweitern.

Inwiefern hat das neue Rechenzentrum Bedeutung für die regionale Wirtschaft?

Zum einen wird die Standortwahl von Unternehmen immer häufiger vom Zugang zu leistungsstarken Kommunikationsnetzen bestimmt. Mit unseren Glasfasernetzen leisten wir einen Beitrag, um die Attraktivität der Region Brandenburg für Neuansiedlungen zu erhöhen. Als Traditionsunternehmen mit hiesigen Wurzeln, liegt uns die regionale Wirtschaftsentwicklung besonders am Herzen.

Ferner werden auch angesiedelte Firmen in Zukunft mit der Frage konfrontiert, wie sie mit dem steigenden Bandbreitenbedarf und der aufkommenden Datenströme innerhalb ihres Unternehmens umgehen werden. Die Leistungsfähigkeit eigener IT-Strukturen aufrechtzuerhalten, sie den Anforderungen gemäß aufzurüsten und den steigenden Energiekosten für Serverräume zu begegnen, bedeutet einen hohen, wiederkehrenden Investitionsbedarf. Viele kleine und mittelständische Betriebe werden daher auf die Zusammenarbeit mit etablierten Netzbetreibern, wie der RFT kabel, vertrauen und ihre gesamte Firmen-IT kostengünstig auslagern. Hierzu bietet die RFT kabel vielfältige Möglichkeiten, die auf den Bedarf des jeweiligen Unternehmens abgestimmt werden.

Auch für Behörden und Institutionen, wie Krankenhäuser oder Universitäten, ist dieses Modell attraktiv. So können wir unabhängige Kommunikationsnetze aufspannen und dadurch maximale Sicherheit beim Austausch besonders sensibler Daten gewährleisten.

Worin unterscheidet sich Ihr Dienstleistungsangebot von dem anderer Telekommunikationsunternehmen?

Für die Qualität von Netzzugängen ist neben einer hohen Down- und Upload-Geschwindigkeit, die so genannte Ping-Zeit entscheidend. Die Ping-Zeit ist die gemessene Latenz zwischen dem Aussenden eines Datenpaketes und der Antwort des Hosts. Den Effekt von langen Ping-Zeiten kennen viele Internet-User, die Onlinegames spielen. Sind die Ping-Zeiten zu hoch kann das zu ärgerlichen Spielverzögerungen und Irritationen führen.

Die RFT kabel ist mit ihren Kommunikationsnetzen sowohl am weltweit größten Internet-Knoten (Peering Point), dem DE-CIX sowie dem größten deutschen Peering Point (BCIX) angebunden. Diese Netzknoten sind Zusammenschlüsse mehrerer hundert Internet-Dienstleister, die sich gegenseitig den direkten Datenaustausch zwischen ihren Netzen ermöglichen. Das ist vor allem für Businesskunden, die sich auf zeitkritische Dienstleistungen spezialisiert haben, enorm wichtig. Denn wir können sie bedarfsgerecht mit ihren jeweiligen Partnern weltweit verknüpfen – ohne einen Umweg über weitere Zwischenlieferanten nehmen zu müssen.

Herr Tiemann, wie wird sich ihr Unternehmen, die RFT kabel, in den nächsten Jahren entwickeln?

Vorerst konzentrieren wir uns auf die offizielle Neueröffnung unserer Neuruppiner Firmenniederlassung am 22.04.2016. Denn das Rechenzentrum ist nur ein Teil des multifunktionalen RFT-Gebäudes im Neuruppiner Businesspark. Am neuen Standort werden ebenfalls ein modernes Kundencenter sowie Büros für unsere Mitarbeiter eingeweiht. Natürlich gibt es bereits Pläne für die Zukunft der RFT kabel. Die muss es auch geben, denn die Branche entwickelt sich zügig weiter.

Wer den Anschluss nicht verlieren will, muss nachhaltig planen. Auf dieser Prämisse hat mein Vater die RFT-Unternehmensgruppe aufgebaut. Auch für mich bleibt dieser Grundsatz die Basis, auf der die Zukunftsfähigkeit der RFT kabel gesichert und zugleich ein gesundes Wachstum unseres Unternehmens erzielt werden kann.

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