Wichtig: Persönliche Gesprächstermine in unseren Kundencentern werden nur noch mit vorab gebuchtem Termin vergeben. Erfahren Sie hier mehr.

Mit Glasfaser klimafreundlich surfen

Klimafreundliche Glasfasernetze & umweltbewusstes Streaming

Glasfasernetze leisten auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Klimaschutz und Nachhaltigkeit. Diese Aussage findet man mittlerweile häufig in Publikationen und Presseberichten. Doch was genau macht Glasfasernetze zur grünen Alternative in der Telekommunikation? Wir haben die wichtigsten Argumente für Sie zusammengefasst.

1. Geringerer Energieverbrauch

Bei einer Auslastung von 50 bis 100 Prozent verbrauchen kupferbasierte Netze für VDSL, Vectoring und Super-Vectoring, laut einem Gutachten der Technischen Hochschule Mittelhessen, drei- bis siebzehnfach mehr Strom als Glasfasernetze. Würde deutschlandweit auf eine Versorgung mit Glasfaser gesetzt werden, ließen sich pro übertragenem Gigabit an Daten bis zu 1.100 Megawatt an Strom einsparen, so Prof. Dr. -Ing. Kristof Obermann, Leiter des Gutachtens. Das würde fast der gesamten Leistung des siebtgrößten deutschen Kohlekraftwerks "Schwarze Pumpe" in der Lausitz, von rund 1.600 Megawatt, entsprechen. Coax-/Kupfernetze erzeugen darüber hinaus Wärme. Um eine Überhitzung von Netzkomponenten zu vermeiden werden Klimaanlagen eingesetzt, die wiederum viel Energie verbrauchen.

2. Reduzierung von Elektrosmog

Als Trägermedium für TV- und Internetsignale dient in einem Glasfasernetz das Licht. Dabei handelt es sich aus physikalischer Sicht um elektromagnetische Wellen. Auch in der Funktechnik, die das mobile Telefonieren ermöglicht, werden Signale über elektromagnetische Wellen zu übertragen. Der Unterschied liegt jedoch im Frequenzbereich. Glasfaserleitungen lassen sich vollständig abschotten, so dass keine Strahlung nach außen dringen kann. Beim Stromfluss beispielsweise über Kupfer-Doppeladern hingegen, wie sie u. a. für VDSL-Netze verwendet werden, dringen elektromagnetische Felder nach außen. Diese stehen in Verdacht Gesundheitsschäden zu verursachen. Wissenschaftliche Belege für mögliche gesundheitliche Beeinträchtigungen oder ein erhöhtes Krebsrisiko stehen jedoch bislang aus.

3. Weniger Treibhausgasemissionen durch Glasfaser-Streaming

Im November 2020 bilanzierte das Umweltbundesamt, dass die "Videoübertragung über Glasfaser fast 50-mal effizienter als über UMTS sei". Je nach Art der Datenübertragung könne man so Treibhausgasemissionen in einem erheblichen Umfang einsparen. Durch das Video-Streaming über den Glasfaser-Anschluss entstehe die geringste CO2-Belastung. Lediglich zwei Gramm CO2 würden beim Streamen eines HD-Videos für Datenverbrauch und Rechenzentrum anfallen. Etwa vier Gramm sind es bei VDSL, bei der Datenübertragung mit 3G entstehen sogar 90 Gramm CO2 pro Stunde. Der Stromverbrauch für die jeweiligen Endgeräte wurde bei der Berechnung des Umweltbundesamtes nicht berücksichtigt.

4. Umweltfreundlichere Herstellung von Glasfasern

Ein weiterer Vorteil von Glasfasernetzen liegt in der umweltschonenden Herstellung von Glasfasern. Diese werden aus Quarz hergestellt, einem natürlichen Mineral, das vorwiegend in Gesteinen vorkommt. Dagegen wird für Coax-/Kupfernetze umweltschädlicher Kupferdraht verwendet. Denn beim Abbau von Kupfer werden gefährliche Chemikalien freigesetzt und es fallen zudem giftige Nebenprodukte an. Die globalen Kupferreserven sind darüber hinaus endlich, 2018 wurden sie auf 839 Millionen Tonnen geschätzt. Auch im Sinne der Nachhaltigkeit ist Glasfaser die bessere Wahl.

Wir haben uns vor über 25 Jahren entschieden Glasfasernetze zu bauen – aus der Überzeugung heraus, dass nur diese ausreichend Zukunftspotential besitzen. Gleichzeitig waren wir uns schon damals sicher: In ökologischer Hinsicht ist die Glasfaser allen anderen Übertragungstechnologien weit voraus ist. Mehr Wissenswertes zum Brandenburgnetz der RFT kabel erfahren Sie HIER.

 

Möchten Sie diese Nachricht teilen? Gerne!

Zur Übersicht

Zum Seitenanfang scrollen