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Presseartikel der RFT kabel

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Aktuelle Pressemitteilungen

Breitbandausbau im Land Brandenburg: Aufklärung tut Not

Gruppenfoto (v.l.n.r.): Daniel Knohr (BBB), Mario Quast (Stadt Frankfurt/ Oder), Silke Kühlewind (Städte- und Gemeindebund Brandenburg), Jürgen Steinert (TKI Chemnitz), Stefan Tiemann (RFT kabel) und Sven Knapp (BREKO)


Brandenburg a. d. Havel, 22.03.2017: Zu einer gemeinsamen Informationsveranstaltung - zum Thema Breitbandförderung und –ausbau im Land Brandenburg - hatten am vergangenen Mittwoch (15.03.2017) der Städte- und Gemeindebund Brandenburg und der Netzbetreiber RFT kabel eingeladen. Rund 50 Breitbandverantwortliche aus vielen Regionen Brandenburgs waren der Einladung ins Lübbenauer Rathaus gefolgt.

“Wenn wir uns auf den Weg machen, sollten wir auch modernste Technik einsetzen, um mit der Entwicklung Schritt halten zu können.” (Helmut Wenzel, Bürgermeister Lübbenau)

In seinem Grußwort an die Gäste betonte Helmut Wenzel, Bürgermeister in Lübbenau, die Bedeutung des Netzausbaus vor allem für ländliche Gebiete. Das Bundesförderprogramm, so der Bürgermeister, “ist eine Chance, die wir uns nicht entgehen lassen dürfen.” Mit Nachdruck verwies er auf den hohen Stellenwert von Breitbandanschlüssen u. a. für die Wirtschaftsförderung. Seiner Ansicht nach, gehöre der Zugang zu hochbitratigen Netzen unbedingt zu den Aufgaben der staatlichen Daseinsvorsorge.

“Es macht keinen Sinn irgendetwas in die Erde zu legen, was hinterher nicht nutzbar ist.” (Sven Knapp, BREKO)

Sven Knapp, Leiter Politik und Gesetzgebungsverfahren beim Bundesverband Breitbandkommunikation e. V. (BREKO) informierte zum DigiNetz-Gesetz. Ziel des 2016 verabschiedeten Gesetzes ist, den deutschlandweiten Ausbau der Hochgeschwindigkeitsnetze zu beschleunigen. Es verpflichtet u. a. Stadtwerke bestehende Energie- und Abwasserleitungen für Breitbandkabel zu öffnen und fordert zudem die obligatorische Mitverlegung von Glasfaserkabel beim Bau oder der Sanierung von Straßen. Die anschließende Diskussion unter den Gästen zeigte, dass noch viele Unklarheiten sowie Gesprächsbedarf bezüglich des DigiNetz-Gesetz bestehen.

“Die Generation der >digital natives< prägt die berufliche und private Welt von heute.” (Mario Quast, Stadt Frankfurt/ Oder)

Mario Quast, Wirtschaftsreferent der Stadt Frankfurt (Oder) warnte vor einem “digitalen Graben zwischen fortschrittlichen Kommunen und denjenigen, die die Digitalisierung nicht systematisch in Angriff nehmen.” Die Digitalisierung sei auch für Frankfurt (Oder) eine Herausforderung, aber gleichzeitig bietet sie Chancen vieles zu verbessern, z. B. in der Verwaltung. Wenn Arbeitsabläufe durch digitale Anwendungen vereinfacht werden, “können wir uns um die wahren Bedürfnisse der Bürger kümmern und Verwaltungsakte klein halten, nicht anders herum”, so Quast. Der Breitbandbeauftragte schilderte die positiven Erfahrungen der Stadt Frankfurt (Oder) mit dem BMVI-Bundesförderprogramm Breitband.

“Wir müssen die Bedürfnisse von Übermorgen berücksichtigen.” (Stefan Tiemann, RFT kabel Brandenburg GmbH)

Einen wichtigen Beitrag zur Breitband-Debatte lieferte Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel. Der Brandenburgische Netzbetreiber, dessen Unternehmen seit mehr als 25 Jahren Glasfasernetze plant, errichtet und bewirtschaftet, zeigte am Beispiel Luckenwalde, wie der Breitbandausbau in der Praxis gelingen kann. “Wir brauchen jetzt ein Umdenken im Bereich digitaler Vorsorge, denn eine moderne Infrastruktur wird immer mehr zum entscheidenen Faktor für Wirtschaftsentwicklung und Lebensqualität in unseren Städten und Kommunen. Wer auf veraltetet Netztechnologien setzt, wird den Anschluss verlieren.”

Jürgen Steinert von der Tele-Kabel-Ingeniuergesellschaft Chemnitz (TKI) erläuterte in seinem Vortrag auf die verschiedenen Tiefbaumethoden beim Breitbandausbau ein und beschrieb sowohl Vorteile als auch Nachteile der einzelnen Tiefbautechnologien. Daniel Knohr vom Breitbandbüro des Bundes beantwortete abschließend Fragen zum Antragsverfahren für die verschiedenen Förderprogramme des BMVI und gab den Gästen dabei hilfreiche Tipps.

Silke Kühlewind, Referatsleiterin des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg, zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden: “Der Informationsbedarf ist sehr hoch und es sind noch einige Hausaufgaben zu erledigen, auch von unserer Seite. Wir werden den Städten, Gemeinden und Ämtern beim Thema Breitbandausbau Unterstützung bieten und als Ansprechpartner zur Verfügung stehen.”


Ansprechpartnerin

Ines John
Presse & Öffentlichkeitsarbeit

Umstellung auf DVB-T2

Umstellung auf DVB-T2: Mit Kabelanschluss günstig fernsehen

Brandenburg a. d. Havel, 08.03.2017 - Am 29. März beginnt in deutschen Ballungsräumen der Regelbetrieb von DVB-T2 HD. Haushalte, die TV-Programme bisher über Haus- oder Zimmerantennen empfangen, müssen technisch nachrüsten oder sich für einen alternativen Übertragungsweg via Kabel, Satellit oder Internet entscheiden. Kabelfernsehen punktet mit Qualität und Sendervielfalt.

Mit dem Wechsel von DVB-T zu DVB-T2 ändert sich der technische Standard für die digitale, terrestrische Fernsehübertragung wahrnehmbar durch eine verbesserte Bildqualität und mehr Programme. Öffentlich-rechtliche Sender, wie ARD und ZDF können weiterhin unverschlüsselt empfangen werden. Es fallen keine Zusatzkosten an, da diese bereits durch den Rundfunkbeitrag gedeckt sind. Hingegen müssen Zuschauer, die Privatsender, wie RTL und ProSieben, verfolgen wollen, künftig zahlen. Denn die Freischaltung erfordert eine sogenannte Smart-Card, für die, zusätzlich zu den Anschaffungskosten, eine Jahresgebühr fällig wird. Achtung: Diese Kosten müssen für jedes im Haushalt befindliche TV-Gerät entrichtet werden. Für den Wechsel von DVB-T auf DVB-T2 wird ein Receiver benötigt, der das neue Signal entschlüsseln kann. TV-Geräte mit grünem DVB-T2-Logo sind fit für die Umschaltung. Ältere Fernseher lassen sich mit einer externen Set-Top-Box für den HDTV-Empfang nachrüsten.

Kabelfernsehen, Satelliten- oder IP-TV sind von den Änderungen nicht betroffen. Im Kabelnetz werden Fernsehprogramme schon seit mehr als 10 Jahren hochauflösend übertragen. Die Qualität wird anders als beim Antennenfernsehen nicht durch Witterung, Wandbeschaffenheit oder örtlicher Bebauungssituation beeinflusst. Und auch die Sendervielfalt überzeugt: Während über DVB-T2 nur rund 40 öffentlich-rechtliche und Privatsender empfangbar sind, sorgen beispielweise im RFT-Netz ca. 460 analoge sowie digitale Radio- und TV-Programme für beste Unterhaltung. Über den heimischen Breitbandanschluss können Nutzer zudem telefonieren und im Internet surfen. Mit entsprechenden Triple-Play-Angeboten lassen sich oft Kosten reduzieren. Im Vergleich zu anderen Übertragungswegen entsteht dadurch ein echter Mehrwert für alle Kabelkunden.

Ansprechpartnerin: Ines John

Highspeed-Internet für Luckenwalde


Neue Wege beim Breitbandausbau in Luckenwalde

Brandenburg a. d. Havel: Während landesweit über nachhaltige Breitbandstrategien diskutiert wird, zeigen die Wohnbaugenossenschaft Luckenwalde eG und der Netzbetreiber RFT kabel wie eine gelungene Kooperation zeitsparend zu mehr Power im Kabelnetz führt. Rund 1.800 Haushalte profitieren vom aktuellen RFT-Netzausbau in Luckenwalde. Die Anzahl hätte deutlich höher ausfallen können. Doch ein Dialog zwischen der Stadt und dem Brandenburgischen Netzbetreiber kam nicht zustande.

Nur fünf Monate nach Beginn der Tiefbauarbeiten sind Ende November bereits die letzten Glasfaser-Anschlüsse der RFT kabel freigeschalten worden. Für die Mieter der WBG Luckenwalde eG im Anschlussgebiet bedeutet dies einen entspannten Start in die Vorweihnachtszeit. Über ihre neuen Multimedia Anschlüsse können sie zeitgleich fernsehen, telefonieren und derzeit mit bis zu 400 MBit/s im Internet surfen. Die Vielfalt im RFT-Netz ist riesig und es lassen sich für jeden Geschmack entsprechende Radio- und TV-Programme, Internet-Tarife und Telefon-Optionen finden.

„Das hohe Niveau der Versorgung wird die Attraktivität sowie den Wert unserer Immobilien steigern und die Vermietbarkeit des Wohnungsbestandes sicherstellen“ sagte Jörg Kerpa, Kaufmännischer Vorstand der WBG, anlässlich der Vertragsunterzeichnung im September letztes Jahres. Auch Ramon Wittich, Technischer Vorstand der WBG, ist von der Tragfähigkeit und dem Entwicklungspotential des RFT-Glasfasernetzes überzeugt. „In unserem Fokus lag eine zukunftsorientierte Netzstruktur. Das Verlegen der Glasfaserleitungen bis in die einzelnen Häuser hinein war für uns daher entscheidend.“ Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel GmbH, lobte die erfolgreiche Zusammenarbeit sowohl mit der Wohnbaugenossenschaft als auch dem Technik-Partner, der Anedis GmbH. „Ein derartiges Projekt kann nur zum Erfolg geführt werden, wenn alle Parteien gleichsam an einem Strang ziehen. Ich freue mich, dass wir gemeinsam Netzanbindungen geschaffen haben, die in Richtung Zukunft ausgerichtet sind.“

Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt. Stefan Tiemann: „Wir bedauern es sehr, dass ein Dialog mit der Stadt nicht zustande kam. Denn eine Vielzahl öffentlicher Einrichtungen hatte ebenfalls Interesse an schnellen Netzanbindungen signalisiert. Es wäre möglich gewesen, sie ins RFT-Glasfasernetz zu integrieren. Diese Standorte im Nachhinein an das zukunftssicheres Netz anzuschließen bedeutet eine Vervielfachung der ursprünglichen Ausbaukosten.“ Als Erklärung dafür nannte er, vergleichsweise hohe Kosten für Tiefbauarbeiten, die für die Verlegung von Glasfaserleitungen notwendig sind. Kommunen setzten daher verstärkt auf die scheinbar kostengünstigere Vectoring-Technologie. „Doch Vectoring ist immer nur eine Zwischenlösung. Wer auf Nachhaltigkeit setzt, kommt an der Glasfaser nicht vorbei. In wenigen Jahren werden die benötigten Bandbreiten im Gigabit-Bereich liegen. Nur Glasfasernetze können diese Anforderungen noch bewältigen. Für Luckenwalde wurde eine Chance vertan, sich schon jetzt zukunftssicher aufzustellen.“ Die Zusammenarbeit mit der WBG zeige jedoch exemplarisch, wie der Ausbau innerstädtischer Infrastruktur gelingen kann und dabei zu einer gewinnbringenden Kooperation für alle wird - für die Wohnungswirtschaft, Städte und Kommunen, den Netzbetreiber und nicht zuletzt für die einzelnen Wohnungsmieter.

Der Verlauf der Arbeiten am Luckenwalder Kabelnetz wurde in einem Bautagebuch festgehalten. Interessierte erhalten dort Detailwissen und können sich Videos ansehen: Bautagebuch

Ansprechpartnerin: Ines John

Frischzellenkur fürs Potsdamer Kabelnetz

Frischzellenkur fürs Potsdamer Kabelnetz


Brandenburg a. d. Havel: Der Radio- und TV-Empfang ist in weiten Teilen der Potsdamer Stadtteile Eiche, Fahrland, Neu-Fahrland und der Wohngebiete Krongut Bornstedt und Thaerstraße nun, auch über den Jahreswechsel hinaus, gesichert. Die unterversorgten Gebiete sollen im nächsten Jahr an das RFT-Glasfasernetz angeschlossen werden. Neben digitalem Fernsehen wird dann auch Telefonieren sowie Internetsurfen über den Kabelanschluss angeboten.

Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel Brandenburg GmbH, lobte die zielführende Zusammenarbeit mit der Vodafone Kabel Deutschland GmbH, dem bisherigen Versorger der Wohngebiete. „Während der intensiven Verhandlungen standen für beide Seiten die Bedürfnisse der Kunden im Vordergrund. Auf dieser Basis sind wir zu einem sehr gutem Ergebnis gelangt.“

Ab dem 02.01.2017 können Mieter und Immobilienbesitzer in den Anschlussgebieten die TV & Radio-Services der RFT kabel vollumfänglich nutzen. Doch dabei soll es nicht bleiben! Die Pläne des Unternehmens sehen eine technische Aufrüstung des Kabelnetzes vor. Tiemann: „Das OPAL-Netzwerk wird unseren modernen Kommunikationsstandards nicht gerecht. Bisher ist es weder auf die Übertragung von Internet ausgerichtet, noch ist das Telefonieren über den heimischen Kabelanschluss möglich. Unser Anspruch ist jedoch, diese Dienstleistungen allen Kunden zur Verfügung zu stellen.“ Bis zum Ende des 1. Halbjahres 2017 sollen die Netzarbeiten im Ausbaugebiet abgeschlossen sein. Man sei bemüht, eventuelle baubedingte Beeinträchtigungen und Störungen so gering wie möglich zu halten, erklärte das
Brandenburgische Traditionsunternehmen.

Die RFT kabel ist seit mehr als 25 Jahren eine feste Größe im Kabelgeschäft und zählt zu Deutschlands innovativsten Netzbetreibern. Mehr als 90.000 Haushalte im Land Brandenburg, Teilen Berlins wie auch in Potsdam sind bereits an das Zukunftsnetz der RFT kabel angeschlossen. Diese können flächendeckend mit bis zu 400 MBit/s durch das Internet surfen, telefonieren und aus einem vielfältigen Angebot an digitalen Radio- und TV-Programmen, auch in HD-Qualität, wählen.

Ansprechpartnerin: Ines John

Digitale Lebensadern

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber besuchte den RFT-Technikstandort in Neuruppin

Wirtschaftsminister zu Besuch bei RFT kabel
Wirtschaftsminister Albrecht Gerber (Bildmitte)

Breitband-Internet - Digitale Lebensader für die künftige Wirtschaft

Wirtschaftsminister Albrecht Gerber besuchte am Mittwoch (02.11.2016) das Rechenzentrum der RFT kabel Nord GmbH in Neuruppin und informierte sich im Gespräch mit Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel, über den Breitbandausbau aus Sicht eines lokalen Netzbetreibers.

“RFT kabel ist ein wichtiger Netzbetreiber im Land Brandenburg.” (Albrecht Gerber)

Beim Rundgang durch den erst im April dieses Jahres eröffnete Technikstandort, inklusive Rechenzentrum, zeigte sich Brandenburgs Wirtschaftsminister sehr interessiert. Er selbst sei zwar kein Technik-Experte, so Gerber, “aber ich bin sicher, dass hier eine der modernsten Anlagen gebaut wurde, die man in der Region finden kann.” Einblick erhielt der Minister nicht nur in das streng gesicherte Innenleben des Data Centers, sondern auch in das umfangreiche Dienstleistungsportfolio des Netzbetreibers. “Das Thema Datensicherheit wird weiter an Bedeutung gewinnen. Die RFT kabel hat ein Rechenzentrum gebaut, dass offen für Firmen ist, die ihre Daten in der Region behalten und gleichzeitig über eine professionelle IT-Infrastruktur verfügen möchten. Ich hoffe darauf, dass dieses Angebot angenommen wird,” erklärte Gerber nach dem Rundgang.

“Wir lehnen uns nicht zurück und kritisieren nur. Die RFT kabel berät Breitbandverantwortliche und bietet technische Lösungen an." (Stefan Tiemann)

Im anschließenden Gespräch verdeutlichte RFT kabel-Geschäftsführer Stefan Tiemann seinen Standpunkt hinsichtlich der Lage des Breitbandausbaus. Was er bei der Debatte um die zukünftige Gigabit-Gesellschaft vermisse, sei eine nachhaltige Breitbandstrategie seitens des Landes. Tiemann schlug vor, die aktuelle Fördersituation zu nutzen, um gemeinsam mit den Landkreisen und Gebietskörperschaften an einem Masterplan zu arbeiten. Tiemann: “Natürlich ist Vectoring für das aktuelle Breitbandziel, alle Haushalte bis 2018 mit 50-MBit/s zu versorgen, die preiswerteste Ausbaulösung. Aber Sigmar Gabriel spricht bereits von einer Gigabit-Gesellschaft in 2025. Auch auf EU-Ebene wurden jetzt ehrgeizigere Ziele formuliert, die Aufrüstungsoptionen in den Gigabit-Bereich vorsehen. Das ist nur mit Glasfaser zu schaffen.” Bei seinem Appell an den Wirtschaftsminister ließ der Unternehmer die finanzielle Ausstattung der Kommunen und des Landes nicht außer Acht. “Wenn aus monetären Gründen auf Vectoring gesetzt werden muss, sollten zumindest Kabelverzweiger vorsorglich mit Leerrohr-Reserven versehen werden.” Ferner seien im Dialog mit den Stadtwerken oder der Wohnungswirtschaft alternative Lösungen möglich. So ließen sich u. a. Kosten teilen, wenn in einem Ausbaugebiet ohnehin Tiefbauarbeiten geplant seien, so Tieman weiter.

Wirtschaftsminister Gerber stimmte Tiemann in wesentlichen Punkten zu. Das Förderprogramm des Bundesministers für Verkehr und digitale Infrastruktur bringe die Breitbandentwicklung im Land Brandenburg zwar ein deutliches Stück voran. “Doch was vor 15 Jahren schnelles Internet war, will heute keiner mehr haben und was 2018 Stand der Dinge ist, wird 10 Jahre später erneut überholt sein.” Die technische Entwicklung sei so rapide, dass man sich schnell in einer Situation wiederfindet, “in der man die Latte beim Versuch sie zu überspringen, reißt.” Ein Masterplan, wie von Tieman gefordert, wäre aus seiner Sicht daher ein “zweischneidiges Schwert”, befürchtet Gerber. Seiner persönlichen Auffassung nach, sollte die Bundesrepublik, sprich Bund und Länder gemeinsam, “sehr viel mehr in den Breitbandausbau investieren. Es betrifft die Lebensadern unserer Wirtschaft. Wenn ich allein an das Stichwort Industrie 4.0 denke, müssen wir mehr machen als bisher im Land passiert ist.”

Ansprechpartnerin: Ines John

Im Dialog mit lokalen Akteuren

Eröffnung RFT Standort Neuruppin

Breitbandausbau: Über den Tellerrand hinaus schauen

Bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr informierte am Freitag (21.10.2016) der Netzbetreiber RFT kabel gemeinsam mit Vertretern des Breitbandbüro des Bundes (BBB) und dem Bundesverband Breitbandkommunikation (BREKO) über den gegenwärtigen Stand des Breitbandausbaus, aktuellen Gesetzen und Förderrichtlinien. Breitband-Verantwortliche aus Brandenburgischen Landkreisen, Städten und Kommunen waren der Einladung zum Breitbandworkshop ins Potsdamer Technologie- und Gewerbezentrum gefolgt.

“Wir legen heute das Fundament für die Informationsgesellschaft von morgen.” – Stefan Tiemann

Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel GmbH, verdeutlichte in seinem Einführungsvortrag, dass die bisherigen Breitbandziele des Landes Brandenburgs nicht zwingend auf Nachhaltigkeit angelegt sind und eine umfassende Strategie nicht klar zu erkennen sei. Tiemann: “Das Land ist bemüht, doch das reicht nicht aus. Nur durch die Hinwendung zur Glasfasertechnologie sind wir zukunftssicher aufgestellt. Kupfernetze, auch mit Einsatz der Vectoring-Technologie, werden das massive Datenaufkommen mittelfristig nicht mehr bewältigen können. Mit Datenübertragungsgeschwindigkeiten bis in den Gigabit-Bereich und einer hohen Zuverlässigkeit bieten Glasfaser-Netze das einzige Zukunftspotential,“ so Tiemann weiter. Er plädierte für eine enge Zusammenarbeit der Landkreise, aber auch der kommunalen Akteure und verwies dabei auf Best-Practice-Beispiele, wie z. B. Mecklenburg-Vorpommern. „Wir müssen gemeinsam versuchen, ein Optimum beim Breitbandausbau zu erzielen. Durch das Schaffen von Schnittstellen entstehen Synergien, die den Breitbandausbau vor Ort oftmals kostengünstiger gestalten.“

“Die Welt ist digital.” – Sven Knapp

Sven Knapp, Leiter Politik und Gesetzgebungsverfahren beim BREKO Bundesverband beleuchtete die Fortschritte beim Breitbandausbau aus Verbandssicht und versorgte die Teilnehmer*innen mit Neuigkeiten aus Berlin, Bonn und Brüssel. Rückblickend bezeichnete er die bisherige Breitbandstrategie der Bundesregierung (50 MBit/s als flächendeckende Bandbreite bis 2018) “im ersten Schritt als nicht verkehrt”, nun sei es aber an der Zeit neue Ziele festzusetzen. Sein Appell lautet daher, “nicht länger eine konkrete Bandbreite festzusetzen.” Als Breitbandziel sollte vielmehr das Verlegen von Glasfaser bis zum Haus bzw. in die Wohnung ausgegeben werden. Knapp: “Glasfaser (FTTB/H) ist die einzig zukunftssichere Basisinfrastruktur.” Laut einer von ihm zitierten Studie, wird das Festnetz-Internet für 85 Prozent der Deutschen weiterhin eine wichtige Rolle spielen. Zudem werde das Geschäftsmodell Glasfaser-Ausbau auch für private Investoren immer attraktiver. “Es ist ein Zukunftsthema”, so Knapp. Gleichzeitig warnte er davor, dass durch den Vorzug der Vectoring-Technologie im Hauptverteiler-Nahbereich das Interesse der Investoren stark geschmälert werde. Trotz offener Fragen, schaut Knapp positiv in die Zukunft: “81 Prozent des FTTB/H-Ausbaus werden schon heute von regionalen Netzbetreibern gestemmt. Dort wird sich auch in Zukunft einiges tun.”

“Die Anforderungen an Breitbanddienste steigen.” – Matthias Schulze-Mantei

Matthias Schulze-Mantei, Projektmanager vom Breitbandbüro des Bundes, bezeichnet die aktuelle Breitband-Situation als positiv: “Die Bedingungen, den Ausbau voranzutreiben, waren nie besser.” Das Interesse am Bundesförderprogramm Breitband sei stark, einige Förderbescheide wurden den Kommunen bereits übergeben. “Grundsätzlich ist bundesweit ein Anstieg bei der Breitbandversorgung zu verzeichnen, obwohl erst wenige Mittel abgerufen wurden”, so Schulze-Mantei weiter. In seinem Vortrag erläuterte er Detailfragen im Rahmen des Antragsverfahrens für das Bundesförderprogramm und gab den Anwesenden somit hilfreiche Tipps für eigene Förderprojekte.


In der abschließenden Podiumsdiskussion gingen die Referenten auf offene Fragen der Teilnehmer*innen ein und diskutierten mit ihnen über die Zukunft des Breitbandausbaus im Land Brandenburg. Stefan Tiemann zeigte sich mit der Veranstaltung zufrieden: “Es ist enorm wichtig den Dialog lokaler Akteure zu fördern. Deshalb werden wir die Workshop-Reihe fortsetzen.”

Ansprechpartnerin: Ines John

Individuelle Kommunikationslösungen für die Wohnungswirtschaft - ein Interview

Eröffnung RFT Standort Neuruppin

Die Zukunft jetzt gestalten

Der Brandenburgische Glasfaser-Netzbetreiber RFT kabel setzt seit vielen Jahren auf eine intensive Partnerschaft mit Akteuren der Wohnwirtschaft. Im Interview schildert Geschäftsführer Stefan Tiemann die Herausforderungen, denen sich moderne Wohnungsunternehmen heute stellen müssen und erläutert die Vorteile einer Zusammenarbeit mit regionalen Netzbetreibern.


Herr Tiemann, wie lässt sich aus Ihrer Sicht die Attraktivität und der Wert von Immobilien langfristig steigern?

Während früher Kriterien, wie die Lage, ein hochwertiger Fußbodenbelag oder eine Badewanne für Mieterinnen und Mieter bei der Wohnungssuche ausschlaggebend waren, gewinnt heute die Ausstattung von Wohn- und Gewerberäumen mit zukunftssicheren Kommunikationstechnologien an Bedeutung. Das hat einen Grund: Mit der Digitalisierung aller Lebensbereiche wird auch das eigene Zuhause von den Mietern zunehmend smarter gestaltet.

Schon heute steuern sie Wohnfunktionen, wie Licht oder Wärme vielfach über mobile Endgeräte. Zeitgleich steigt die Nachfrage nach hochbitratigen Breitbanddiensten. Ob HD-TV und 4k, Highspeed-Internet oder das Telefonieren über den heimischen Internetanschluss – ultraschnelle, vor allem aber verlässliche Datenverbindungen sind längst ein Ausdruck für Lebensqualität geworden. Es ist bereits abzusehen, dass die Bedarfe steigen und der Weg mittelfristig in die Gigabit-Gesellschaft führen wird. Herkömmliche Infrastrukturen werden dieser Entwicklung keinesfalls standhalten können. Glasfaserbasierte Netzstrukturen hingegen bieten ein gesichertes Zukunftspotential.

Wohn- und Geschäftsimmobilien mit Glasfaseranbindung gelten daher als attraktive Mietobjekte. Das bedeutet, wenn sich Wohnungsunternehmen schon heute für die Anbindung an ein leistungsstarkes Kommunikationsnetz entscheiden, sichern sie sich wichtige Handlungsspielräume für die Zukunft und steigern gleichzeitig den Wert ihrer Liegenschaften.

Welche zukunftssicheren Kommunikationslösungen bietet die RFT kabel Immobilieneigentümern?

In Gesprächen mit Eigentümern und Verwaltern gehen wir auf deren individuellen Bedarf ein. Aufgrund unser über zwanzigjährigen Erfahrung in der Planung, dem Bau und dem Betrieb von glasfaserbasierten Kommunikationsnetzen wissen wir, dass jede Immobilie anderen Ansprüchen gerecht werden muss. Für uns bedeutet dies, dass es keine standardisierten Lösungen und als Folge dessen keine Standardverträge geben kann. Ein Beispiel: Die klassische Multimediaversorgung (TV, Internet und Telefonie) hätte bei einem unserer Wohnungspartner zu kurz gegriffen, da dessen Mieterschaft stark international ausgerichtet ist. Durch die Installation einer zusätzlichen Satellitenanlage konnte, neben den regulär im Kabelanschluss angebotenen internationalen Programmen, dieser Anteil nochmals deutlich erhöht werden.

Basis für derartige Sonderlösungen ist eine partnerschaftliche Zusammenarbeit und Flexibilität. So können wir bereits bei der Beratung Rücksicht auf spezielle Anforderungen nehmen. Unser Ziel ist es, unseren Partner Kommunikationslösungen anzubieten, die gegenwärtige Bedarfe decken und gleichzeitig zukünftigen Anforderungen standhalten.

Wann sollten Wohnungsunternehmen mit dem Auf- bzw. Ausbau einer modernen Infrastruktur beginnen?

Die Investitionen in eine moderne Kommunikationstechnologie sollten nicht übereilt, sondern nachhaltig geplant werden. Eine Möglichkeit bietet der Ausbau von vorhandener Infrastruktur im Rahmen von Modernisierungen oder Gebäudesanierungen. Auch einen Ausbau in Einzeletappen können wir realisieren. Dabei werden beispielsweise im ersten Schritt Glasfasern bis zum Haus gelegt, anschließend ein Multimediaschrank im Gebäude installiert und erst im letzten Ausbauschritt, z. B. im Rahmen einer Sanierung, wird die Glasfaser bis hinein in die Wohnungen verlegt (FTTH).

Um den Anschluss an die Zukunft nicht zu verlieren, bieten sich für Akteure der Wohnungswirtschaft zahlreiche Ausbauvarianten. Eines muss uns bewusst sein: In nur wenigen Jahren wird die Multimedia-Grundversorgung mit Highspeed-Internet, hochauflösendem Fernsehen und einer Telefon-Flatrate voraussichtlich zur Grundausstattung von Mietobjekten dazugehören.

Worin liegen die Vorteile der Zusammenarbeit mit regionalen Netzanbietern, wie der RFT kabel?

Über unsere redundant ausgelegten Netzstrukturen werden gegenwärtig mehr als 90.000 Haushalte und Firmen im Land Brandenburg und Teilen Berlins mit Highspeed-Internet, HD-TV und digitalen Telefonoptionen versorgt. Ausschlaggebend für das uns entgegengebrachte Vertrauen sind in erster Linie unsere langjährigen Erfahrungen in der Netzplanung und dem Glasfaserausbau (FTTB/FTTH) sowie die Qualität und Verlässlichkeit unserer Breitbandversorgung.

Als Regionalanbieter sind wir als Ansprechpartner zudem direkt vor Ort und können durch die Anbindung an ein firmeneigenes Rechenzentrum ein hohes Maß an Datenschutz und –sicherheit garantieren.

Vielen Dank für das Gespräch!

RFT kabel zündet den Internet-Turbo

Eröffnung RFT Standort Neuruppin

„Die RFT kabel möchte sowohl technologischer Wegbereiter als auch Weggefährte auf den Weg in die Gigabit-Gesellschaft sein. Die Voraussetzungen dazu haben wir geschaffen.“ - Dr. Ing. Klaus-Peter Tiemann, einer der beiden RFT kabel Geschäftsführer 

„Wir sind fit für die Gigabit-Gesellschaft!“ - Mit diesen Worten begrüßte RFT kabel Geschäftsführer Stefan Tiemann am Freitag (22.04.2016) zahlreiche Gäste aus Politik, Wirtschaft, der Kabelverbände und Wohnungswirtschaft in Neuruppin. Dort eröffnete der Brandenburgische Netzbetreiber seinen zweiten Unternehmenssitz und setzte zeitgleich den Startschuss für den Internet-Turbo. In allen ausgebauten Netzen der RFT kabel steht Couchsurfern ab sofort flächendeckend bis zu 400 MBit/s zur Verfügung.

Die Eröffnung, sei nicht nur für die RFT kabel Nord GmbH von großer Bedeutung, sondern für die gesamte RFT-Unternehmensgruppe, betonte Stefan Tiemann in seiner Ansprache. „Mit der Entscheidung für den Standort Neuruppin bringen wir unsere Verbundenheit mit der Stadt sowie der gesamten Region zum Ausdruck. Wir sind gekommen, um zu bleiben. Das bedeutet, wir möchten hier nicht nur Arbeitsplätze erhalten, sondern zusätzliche schaffen. Aus diesem Grund haben wir einen fast zweistelligen Millionenbetrag in den neuen Standort investiert.“  

Das neue Rechenzentrum übernimmt innerhalb der Zukunftsplanungen des Unternehmens eine bedeutende Rolle. Tiemann: „Wir sind dabei neue, innovative Geschäftsfelder zu erschließen. Die RFT kabel bietet Firmen und Unternehmen u. a. die Möglichkeit ihre IT in unseren Räumen, d. h. in einer hochsicheren Umgebung unterzubringen.“ Neben der Einmietung (Housing) und der Auslagerung von Datenservern, offeriert das Unternehmen ihren Kunden auch die Möglichkeit der Standortvernetzung. Einzelne Firmenstandorte können dabei mittels einer direkten Datenleitung miteinander verbunden werden. Diese autarken Netze (Private Networks) bieten höchsten Datenschutz, vor allem beim Austausch besonders sensibler Daten, beispielsweise im Gesundheitsbereich. „Wir haben schon immer versucht, der Zeit ein wenig voraus zu sein. Dazu zählt auch, dass wir technologische Fragestellungen aufwerfen und in Kooperation mit der Technischen Hochschule Brandenburg (THB) daran arbeiten, sie zu lösen. Wir denken, das ist ein hervorragender Weg, um innovativ und fortschrittlich zu bleiben.“

Der Geschäftsführer der RFT kabel Stefan Tiemann nahm die Veranstaltung zum Anlass, um allen am Bau beteiligten Firmen und der Stadt Neuruppin für ihre Unterstützung, vor allem aber den vielen RFT-Mitarbeitern zu danken, „die sich oft neben ihrer regulären Arbeitszeit mit Ideen und reichlich Arbeitskraft eingebracht haben.“ 

Sebastian Steineke, Bundestagsabgeordneter der CDU, begrüßte den 400er Turbo-Tarif der RFT kabel, denn aus seiner Sicht, gibt es, was die Netzgeschwindigkeit betrifft, in vielen Teilen Neuruppins und der Region noch einen deutlichen „Spielraum nach oben.“ Steineke glaubt, dass ein derart qualitatives Angebot für viele Bewohner ländlicher Gebiete bisher kaum vorstellbar sei. „Unser Wahlkreis stellt sich verstärkt die Frage, wie wir junge Leute zum bleiben bewegen können. Das Thema Breitbandversorgung ist dabei von zentraler Bedeutung.“ Steineke ging seiner Rede auf die führende Rolle der RFT kabel, für den Breitbandausbau in Deutschland ein, die 2015 mit der Premium-Auszeichnung der Oskar-Patzelt-Stiftung bereits zum zweiten Mal bestätigt wurde. „Durch den konsequenten Einsatz von Glasfaserverbindungen in den Kabelnetzen der RFT können wir den Sprung in die Gigabit-Gesellschaft im ländlichen Raum schaffen.“ Auf dieser Grundlage werden langfristig „moderne und zukunftsorientierte Arbeitsplätze entstehen“, ist sich Steineke sicher. 

Die überregionale Vernetzung von Forschungsunternehmen im Medizinbereich sei ein erstes beispielhaftes Projekt auf dem Gebiet der Standortvernetzung. Vorraussetzung für das von den Städten Brandenburg an der Havel, Neuruppin und dem Landkreis Ostprignitz-Ruppin gemeinsam forcierte Referenzprojekt, ist eine sichere Datenschnittstelle. Durch direkte Nachbarschaft zu den Ruppiner Kliniken und die Zusammenarbeit mit der Medizinischen Hochschule Brandenburg, sei die RFT kabel in der Lage zum Erfolg eines solchen Projektes beitragen zu können, so Steineke. Abschließend lobte der Bundestagsabgeordnete das soziale Engagement des Netzbetreibers. Vor allem im Kultur- und Sportbereich habe die RFT kabel in der Region bereits deutliche Fußspuren hinterlassen. 

Ralf Reinhard, Landrat von OPR, beglückwünschte die beiden Geschäftsführer der RFT kabel zu ihrem „mutigen Investitionsvorhaben.“ Der Glasfaserausbau beanspruche zwar enorme Kosten, doch angesichts der rasanten Entwicklungen im Breitbandbedarf, sei dies „ein notwendiger Schritt für die Region.“ Reinhard: „Das Leben hat sich massiv virtualisiert. Das geht mit Ansprüchen an mehr Bandbreite und kontinuierlicher Verfügbarkeit des Internets einher.“ Als ein Beispiel nannte er das Arbeiten von Zuhause (Home Office). „Der Schritt in die virtuelle Gesellschaft wird aber nicht nur den beruflichen Alltag deutlich prägen. Unser nächstes großes Vorhaben ist die virtuelle KFZ-Zulassung.“ Reinhard zeigte sich überzeugt, dass die Kundenzahl der RFT kabel weiterwachsen und die neuen Geschäftsbereiche stark nachgefragt werden. Im Anschluss an die Festreden und der symbolischen Inbetriebnahme des Standortes nahmen die Gäste an Rundgängen durch das Rechenzentrum teil und ließen die Veranstaltung mit interessanten Gesprächen ausklingen.  

Das RFT kabel Rechenzentrum – Datensicherheit und Verfügbarkeit für höchste Ansprüche

Rechenzentrum der RFT kabel in Neuruppin

„Rechenzentren sind elementare Bausteine für die Architektur von zukunftssicheren Netzstrukturen."
Stefan Tiemann, Geschäftsführer RFT kabel GmbH

Das RFT kabel Rechenzentrum ist ein sehr modernes Data Center. Nach einem Jahr intensiver Planungen und einer Bauzeit von rund neun Monaten (August 2015 – April 2016) entstand auf einer Fläche von über 1.000 m2 der neue Geschäfts- und Technikstandort der RFT kabel Nord GmbH. Das Gebäude wurde als Multifunktionsgebäude geplant und beherbergt neben dem Rechenzentrum, einen Bürotrakt und das Kundencenter. Am Bau beteiligt waren vorrangig regionale Unternehmen.

Eine der größten bautechnischen Herausforderungen bestand in der Realisierung von intensiven Schutzmaßnah-men für das Rechenzentrum – gegen technische Ausfälle, Einbruch, Diebstahl und Beschädigungen durch äußere Umwelteinflüsse. Die Stromversorgung des Rechenzentrums ist redundant ausgelegt. Zusätzlich sorgen USV-An-lagen und eine Netzersatzanlage (NEA) für eine höchste Verfügbarkeit der Stromversorgung. Ein umfassendes Sicherheitskonzept stellt den Schutz der Daten rund um die Uhr (24/7/365) sicher.

Ein weiteres Augenmerk der Geschäftsführung lag bei der Planung des Gebäudes auf der Ausschöpfung einer möglichst  hohen Energieeffizienz. Die Beleuchtung innen und außen erfolgt durch den Einsatz von energiespa-render LED-Technik. Wärme wird über eine moderne Wärmepumpe in Kombination mit einer Fußbodenheizung erzeugt. Für eine Standorterweiterung stehen Ausbausreserven zur Verfügung. Insgesamt wurden 18.400 Meter Leitungen am Neuruppiner Standort verlegt, davon allein 7.000 Meter Datenkabel.

Standort
Neuruppiner Businesspark
Heinrich-Rau-Straße 3a, 16816 Neuruppin

Energieversorgung
Für eine unterbrechungsfreie Stromversorgung des RFT-Rechenzentrums sorgt eine Netzersatzanlage (NEA). Diese besteht aus zwei redundanten USV-Anlagen, durch die unsere Server vor kurzzeitigen Spannungsschwankungen geschützt werden und einem Dieselgenerator, der längere Stromausfälle bis zu 72 Stunden überbrückt. Regelmä-ßige Wartungen, Funktions- und Belastungstests sorgen für maximale Datenverfügbarkeit auf höchster Versor-gungs- und Sicherheitsebene.

Klimatisierung
Die Kühlung in den Serverräumen erfolgt durch eine vollautomatische Raumklimatisierung, die Kälte wird dabei durch eine redundante Freiluftkühlanlage gewonnen. Dadurch sorgen wir für konstante klimatische Verhältnisse.

Zutrittskontrollen
Das RFT-Rechenzentrum ist durch ein mehrstufiges Zugangskontrollsystem, eine elektronische Schließanlage (VdS-Zertifizierung) sowie einer flächendeckenden Videoüberwachung vor dem Zutritt Unbefugter geschützt. Der Eintritt ist autorisierten Personen vorbehalten.

Brandschutz
Durch ein umfassendes Brandschutzkonzept sowie der Installation einer automatischen Rauchfrühsterken-nungsanlage wird eine Brandgefahr im RFT-Rechenzentrum weitestgehend ausgeschlossen. Ein sensibles Rauchansaugsystem (RAS) registriert erste Anzeichen einer Brandentwicklung und gibt diese an die Meldeanlage weiter - die wiederum einen Alarm bei der Feuerwehr auslöst.

„Ein sicheres Investment in unsere Zukunft. - ein Interview mit Stefan Tiemann“

RFT Standort Neuruppin

Mit dem Bau eines firmeneigenen Rechenzentrums rüstet sich der Glasfaser-Netzbetreiber RFT kabel für die Zu-kunft. Im Interview erläutert Geschäftsführer Stefan Tiemann, warum dieser Schritt für die Wettbewerbsfähigkeit seines Unternehmens enorm wichtig ist und wie auch die regionale Wirtschaft von diesem Vorhaben profitieren kann.

Herr Tiemann, die Investitionen in ein firmeneigenes Rechenzentrum sind sehr hoch. Warum haben Sie sich dennoch für den Bau entschieden?

Die Entwicklungen in der Informationstechnologie sind rasant. In wenigen Jahren werden wir den Status einer Gigabit-Gesellschaft erreicht haben. Schon heute wird das eigene Zuhause zunehmend smarter. D. h. viele Wohnfunktionen, wie Licht, Wärme sowie Verbrauchsdatenerfassung werden bereits über den heimischen Internetanschluss gesteuert. Das ist nur der Anfang, die Vernetzung wird in diesem Bereich weiter fortschreiten.

Ein weiterer Bereich ist die Wirtschaft. Die Notwendigkeit einzelne Firmenstandorte miteinander zu vernetzen, steigt. Auch Arbeitsprozesse werden verstärkt digitalisiert. Das erfordert neue IT-Infrastruktur-Lösungen für Unternehmen und Institutionen. Daneben gewinnen Dienstleistungen, wie Server-Housing, Cloud-Computing, Business-Telefonie und Archivierungsdienste an Bedeutung. All diese Entwicklungen gehen mit der Forderung nach höheren Bandbreiten und Geschwindigkeiten, aber auch der Frage nach dem Schutz von Daten einher.

Die RFT kabel ist mit ihren modernen Glasfasernetzen sehr gut aufgestellt. Diese bieten hinreichend Potential, um den künftigen Anforderungen gerecht zu werden. Gemäß der RFT-Unternehmensphilosophie, wird kontinuierlich in die Zukunftsfähigkeit und Sicherheit aller Dienste investiert. So haben wir schon vor mehr als 20 Jahren begonnen, unsere Netze sukzessive mit Glasfaserkabel auszurüsten. Dieser Schritt war damals ein Wagnis, den wir jedoch bewusst eingegangen sind. 2008 haben wir dann das erste Glasfaserortnetz in den neuen Bundesländern in Betrieb genommen.

Wenn wir heute über die Zukunftsfähigkeit von Kommunikationsnetzen diskutieren, kommen wir um die Lichtwellentechnologie nicht herum. Die Entwicklung hat uns somit recht gegeben. Den Bau des Rechenzentrums sehen wir als einen logischen Folgeschritt, der viele Vorteile bietet.

Welche Vorteile sind das?

Über unsere Glasfasernetze werden derzeit über 90.000 Haushalte, Firmen und Institutionen im Land Brandenburg und Teilen Berlins mit Highspeed-Internet, TV- und Telefon-Diensten versorgt. Für uns resultiert daraus die Verantwortung, für den Betrieb störungsfreier Dienste zu sorgen. Rechenzentren sind dabei wichtige Bausteine. Über eine ringförmige Netzarchitektur, geographisch verteilte Playout-Center und den Ringschluss über verschiedene Rechenzentren erreichen wir eine nahezu hundertprozentige Ausfallsicherheit und dadurch maximale Versorgungssicherheit für unsere Kunden. Selbst bei Unwetterlagen oder im Falle eines Stromausfalls ist der Betrieb unserer Netze sichergestellt. Mit der Inbetriebnahme unseres Rechenzentrums erhöhen wir zudem die Datensicherheit innerhalb der RFT-Kabelnetze.

Das bedeutet, dass die Daten unserer Kunden sowie unsere eigenen nicht auf unbekannten Servern irgendwo auf der Welt verwahrt, sondern bei uns am Standort Neuruppin unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen gelagert werden. Ferner bietet sich für uns die Möglichkeit unser Portfolio um neue Dienstleistungen, wie beispielsweise das Server-Housing für Firmen und Institutionen, zu erweitern.

Inwiefern hat das neue Rechenzentrum Bedeutung für die regionale Wirtschaft?

Zum einen wird die Standortwahl von Unternehmen immer häufiger vom Zugang zu leistungsstarken Kommunikationsnetzen bestimmt. Mit unseren Glasfasernetzen leisten wir einen Beitrag, um die Attraktivität der Region Brandenburg für Neuansiedlungen zu erhöhen. Als Traditionsunternehmen mit hiesigen Wurzeln, liegt uns die regionale Wirtschaftsentwicklung besonders am Herzen.

Ferner werden auch angesiedelte Firmen in Zukunft mit der Frage konfrontiert, wie sie mit dem steigenden Bandbreitenbedarf und der aufkommenden Datenströme innerhalb ihres Unternehmens umgehen werden. Die Leistungsfähigkeit eigener IT-Strukturen aufrechtzuerhalten, sie den Anforderungen gemäß aufzurüsten und den steigenden Energiekosten für Serverräume zu begegnen, bedeutet einen hohen, wiederkehrenden Investitionsbedarf. Viele kleine und mittelständische Betriebe werden daher auf die Zusammenarbeit mit etablierten Netzbetreibern, wie der RFT kabel, vertrauen und ihre gesamte Firmen-IT kostengünstig auslagern. Hierzu bietet die RFT kabel vielfältige Möglichkeiten, die auf den Bedarf des jeweiligen Unternehmens abgestimmt werden.

Auch für Behörden und Institutionen, wie Krankenhäuser oder Universitäten, ist dieses Modell attraktiv. So können wir unabhängige Kommunikationsnetze aufspannen und dadurch maximale Sicherheit beim Austausch besonders sensibler Daten gewährleisten.

Worin unterscheidet sich Ihr Dienstleistungsangebot von dem anderer Telekommunikationsunternehmen?

Für die Qualität von Netzzugängen ist neben einer hohen Down- und Upload-Geschwindigkeit, die so genannte Ping-Zeit entscheidend. Die Ping-Zeit ist die gemessene Latenz zwischen dem Aussenden eines Datenpaketes und der Antwort des Hosts. Den Effekt von langen Ping-Zeiten kennen viele Internet-User, die Onlinegames spielen. Sind die Ping-Zeiten zu hoch kann das zu ärgerlichen Spielverzögerungen und Irritationen führen.

Die RFT kabel ist mit ihren Kommunikationsnetzen sowohl am weltweit größten Internet-Knoten (Peering Point), dem DE-CIX sowie dem größten deutschen Peering Point (BCIX) angebunden. Diese Netzknoten sind Zusammenschlüsse mehrerer hundert Internet-Dienstleister, die sich gegenseitig den direkten Datenaustausch zwischen ihren Netzen ermöglichen. Das ist vor allem für Businesskunden, die sich auf zeitkritische Dienstleistungen spezialisiert haben, enorm wichtig. Denn wir können sie bedarfsgerecht mit ihren jeweiligen Partnern weltweit verknüpfen – ohne einen Umweg über weitere Zwischenlieferanten nehmen zu müssen.

Herr Tiemann, wie wird sich ihr Unternehmen, die RFT kabel, in den nächsten Jahren entwickeln?

Vorerst konzentrieren wir uns auf die offizielle Neueröffnung unserer Neuruppiner Firmenniederlassung am 22.04.2016. Denn das Rechenzentrum ist nur ein Teil des multifunktionalen RFT-Gebäudes im Neuruppiner Businesspark. Am neuen Standort werden ebenfalls ein modernes Kundencenter sowie Büros für unsere Mitarbeiter eingeweiht. Natürlich gibt es bereits Pläne für die Zukunft der RFT kabel. Die muss es auch geben, denn die Branche entwickelt sich zügig weiter.

Wer den Anschluss nicht verlieren will, muss nachhaltig planen. Auf dieser Prämisse hat mein Vater die RFT-Unternehmensgruppe aufgebaut. Auch für mich bleibt dieser Grundsatz die Basis, auf der die Zukunftsfähigkeit der RFT kabel gesichert und zugleich ein gesundes Wachstum unseres Unternehmens erzielt werden kann.

RFT kabel verlängert Kooperation mit M7

Start der M7 Multiscreen-App in den Netzen der RFT kabel

Köln, Brandenburg tt. November 2015 – Die RFT kabel, einer der führenden Kabelnetzbetreiber im Land Brandenburg, und der Plattformbetreiber M7 verlängern ihre langjährige Kooperation zur Versorgung der RFT-Kabelkunden mit umfassenden Produkten und Services für TV-Entertainment. Dabei ist u.a. auch der Start der M7 Multiscreen-App geplant. Die Fortsetzung der Kooperation basiert auf dem jüngst verlängerten Abkommen der M7 mit der Deutsche Netz Marketing GmbH (DNMG).

Mit der Verlängerung der Kooperation sichert die RFT kabel ihre langfristige Medienversorgung mit vielen deutschen Free-TV-Sendern in HD-Qualität, mit attraktiven Themenpaketen und Musiksendern sowie fremdsprachigen TV-Programmen. Erstmals wird die RFT ihren Kunden auch attraktive Multiscreen-Services anbieten. Die neue M7 Multiscreen-App verlängert den Kabelanschluss auf Tablet, Smartphone und Co. Sie bringt bequem über den Internetanschluss mehr als 70 Programme der Öffentlich-Rechtlichen und Privaten auf die mobilen Schirme der RFT-Abonnenten. Zusätzliche Investitionen der Netzbetreiber oder weitere Endgeräte der Zuschauer sind nicht erforderlich. Die Vermarktung der App erfolgt unter dem Markennamen der RFT. Dies erleichtert die Einbindung in die Produktwelt, die aufwändige Suche der App im App-Store oder bei Google Play entfällt. Das Management des neuen Multiscreen-Service erfolgt problemlos über das langjährig etablierte Subscriber Management System der M7.

„Das schlüsselfertige Versorgungskonzept der M7 hat uns überzeugt und wir freuen uns über die Fortführung der Zusammenarbeit. Mit der  Kooperationsvereinbarung gewährleisten wir unseren Kabelkunden weiterhin eine umfangreiche TV-Versorgung in HD-Qualität, inklusive einer Vielzahl an Free-TV-Sendern und attraktiven Themenpaketen“, kommentierte Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel Brandenburg GmbH. „Mit Spannung erwarten wir zudem den Start der Multiscreen-App auf den mobilen Endgeräten unserer Abonnenten. Damit bringen wir ohne großen Verwaltungsaufwand und ohne zusätzliche technische Investitionen echtes Multiscreen in die Kabelhaushalte, perfekt gebrandet unter dem Markennamen der RFT.“

„Mit dem Rahmenvertrag der M7 wurde für die in der DNMG organisierten Netzbetreibern bis zum Jahr 2021 die Satellitenzuführung wichtiger Digital-Angebote wie BasisHD gesichert. Der Vertragsschluss der RFT macht deutlich, wie wichtig langfristige Rahmenverträge bei solchen elementaren Plattformleistungen sind“ ergänzte Ingo Schuchert, Geschäftsführer der DNMG. „Gerade im Zuge der Analogabschaltung ist ein technisch und kommerziell gesichertes Digitalangebot Grundvoraussetzung um dauerhaft wettbewerbsfähige Kabel-TV-Dienste anbieten zu können“

„Die Fortsetzung der erfolgreichen Zusammenarbeit mit unserem langjährigen Partner RFT kabel belegt nicht zuletzt das Vertrauen unserer Partner in Qualität und Innovationskraft der TV-Vorleistungsprodukte der M7“, erklärte Jürgen Magull, Head of Channel Management der M7 Deutschland. „Zugleich sichert das Abkommen vor dem Hintergrund der Analogabschaltung im Kabel die konstante und frühzeitige Versorgung der RFT mit Kabel- und IP-Produkten – ein wichtiges Signal für die Netzwirtschaft insgesamt zur rechtzeitigen Positionierung im Wettbewerbsumfeld.“

M7 in Deutschland

M7 betreibt im Kabelgeschäft eine unabhängige und voll integrierte digitale Programm- und Dienste-Plattform für Netzbetreiber in Europa. Die M7-Plattform stellt schlüsselfertige TV-Vorleistungsprodukte zur Verfügung und ermöglicht so die einfache und kosteneffiziente Verbreitung deutscher und multinationaler TV-Programme. Hierzu gehört auch die Regelung aller rechtlichen und technischen Fragen. Aus dem umfassenden Portfolio können sich Netzbetreiber - bei voller Kontrolle ihrer Endkundenbeziehungen - eigene digitale TV-Pakete zusammenstellen und ihren Kunden für alle Bildschirme anbieten. Die Plattform liefert ein reichhaltiges Angebot an Sendern in brillanter HD-Bildqualität, dessen Umfang neue Maßstäbe in den Kabel- und IP-Netzen setzt. Hinzu kommen attraktive Sender verschiedener Genres in SD-Qualität sowie eine internationale Auswahl mit über 30 fremdsprachigen Programmen in neun verschiedenen Sendesprachen. Mit der IPTV-Plattform und der OTT App BasisHD Now steht Netzbetreibern darüber hinaus eine rechtssichere Lösung mit bis zu 150 TV-Programmen, davon ein Drittel in brillanter HD-Qualität, bereit, die eine vollständige TV-Versorgung, zeitversetztes Fernsehen sowie Video on Demand mit voller Multiscreen-Unterstützung über IP-Netze in die Haushalte bringt. Detaillierte Informationen unter www.m7deutschland.de

RFT gewinnt den “Premier”-Finalist der Oskar-Patzelt-Stiftung

RFT kabel Premier-Finalist-Auszeichnung

Der “Große Preis des Mittelstandes" der Oskar-Patzelt-Stiftung gilt bundesweit als wichtigste Wirtschaftspreisauszeichnung für den Mittelstand. Die beiden Geschäftsführer der RFT-Unternehmensgruppe Dr. Klaus-Peter Tiemann und Stefan Tiemann wurden am vergangenen Samstag (07.11.2015) in Berlin mit der seltenen “Premier”-Finalist-Auszeichnung der Stiftung geehrt.

Brandenburg an der Havel, den 09.11.2015 - Rund 500 geladene Gäste waren am vergangenen Wochenende ins Maritim Hotel nach Berlin gereist, um die diesjährigen Preisträger des “Großen Preis des Mittelstands” zu ehren. Unter ihnen waren die RFT-Geschäftsführer Dr. Klaus-Peter Tiemann und Stefan Tiemann sowie die leitenden Mitarbeiter der RFT, Frank Grüttner (Prokurist) und Maik Heile (Technischer Leiter). Im Rahmen der Oskar-Verleihung wurden sie für ihre hervorragenden Wirtschaftsleistungen ausgezeichnet. Die Oskar-Patzelt-Stiftung kürt seit 1995 jährlich herausragende Unternehmen, die den deutschen Mittelstand in vorbildlicher Weise repräsentieren.

Zu den Vergabekriterien zählen neben der Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung bzw. Sicherung von Arbeits- und Ausbildungsplätzen, ein hoher Grad an Innovation und Modernisierung, ein hohes soziales Engagement in der Region sowie Service, Kundennähe und exzellentes Marketing. Nach Ansicht der Jury wird die RFT diesen Anforderungen in besonderem Maße gerecht. 2011 hatte RFT den Mittelstands-Oskar erstmalig erhalten und sich mit dieser Auszeichnung für die “Premier”-Finalist-Kategorie qualifiziert. Frühestens nach zwei Jahren konnte, gemäß der Regularien des Wirtschaftspreises, die Veredelung des vorhergehenden Preises erfolgen. Eine Bedingung dafür ist u. a. die erfolgreiche Weiterentwicklung des Unternehmens. Mit der Verleihung dieser Auszeichnung wurde der Kabelnetzbetreiber nun offiziell in die Top-Liga des deutschen Mittelstandes gehoben.

Das Familienunternehmen aus Brandenburg an der Havel engagiert sich seit über 20 Jahren erfolgreich bei der Entwicklung, Planung, Errichtung und dem Betrieb glasfaserbasierter Kommunikationsnetze. Innovation und Weitsicht, aber auch Nachhaltigkeit und Teamgeist zählen zu den wichtigsten Eckpfeilern der Tiemann´schen Unternehmensstrategie. Der Preis sei “eine Anerkennung der geleisteten Erfolge, zugleich aber auch ein Ansporn für die Zukunft” erklären Vater und Sohn.

Derzeit werden rund 90.000 Haushalte, in mehr als 20 Städten über Glasfaserkabel der RFT mit TV, High-Speed-Internet und Telefonie versorgt. Von 5.009 bundesweiten Bewerbungen kamen 124 Bewerber, die zuvor schon einen Großen Preis des Mittelstandes gewonnen haben, in die engere Wahl. Von diesen 124 Auserwählten wurden 5 Firmen mit dem “Premier”-Finalist ausgezeichnet.

Besuch aus China

26 Chinesische Führungskräfte des Telekommunikationsanbieters der Provinz Jiangsu informieren sich bei RFT kabel über den Einsatz neuer Medientechnologien und aktuelle Multimedia-Trends.

Brandenburg an der Havel, den 18.09.2015 – Es ist bereits der zweite Besuch einer chinesischen Delegation beim dem unternehmergeführten Kabelnetzbetreiber RFT kabel. Bereits im vergangenen Jahr hatten sich Unternehmer aus der Provinz Jiangsu über die zukunftsfähigen Glasfasernetze und die entsprechenden multimedialen Angebote des Unternehmens informiert. Am Mittwoch empfing Geschäftsführer Dipl. Ing. Stefan Tiemann seine ausländischen Gäste persönlich. Tiemann: „Es ist uns gelungen in den Regionen ein Kommunikationsnetz zu errichten, das zu den modernsten in Deutschland gehört.

Seit mehr als 20 Jahren sammeln wir wertvolles Know-how im Glasfaserbereich. Unsere Erfahrungen geben wir gern weiter.“ Im Mittelpunkt seiner Einführung standen daher auch die leistungsfähigen Kommunikationsstrukturen der RFT-Kabelnetze, deren technische Realisierung sowie der Betrieb des Highspeed-Netzes. Viele Fragen und angeregte Diskussionen über rechtliche Rahmenbedingungen und Strategien rundeten das Meeting ab. Im Anschluss besichtigten die Gesprächsteilnehmer eine Kabelkopfstelle, die über einen georedundanten Verbund die RFT kabel-Netze versorgt. Die Gäste bezeichneten den Besuch bei der RFT kabel als hoch informativ und bedankten sich herzlich.

Der Austausch wurde von der Expert People Management GmbH organisiert und soll den Kontakt zwischen Multiplikatoren aus der VR China und Vertretern der deutschen Wirtschaft intensivieren.

Luckenwalde im Internet-Geschwindigkeitsrausch

RFT kabel Brandenburg GmbH und die Wohnbaugenossenschaft Luckenwalde eG unterzeichnen langfristige Versorgungsvereinbarung

Brandenburg an der Havel, den 09.09.2015 – Die Ansprüche an die Flexibilität und Funktionsvielfalt von Internetzugängen nehmen stetig zu. Dies führt zu einem rasant wachsenden Bandbreitenbedarf sowie der Forderung nach immer schnelleren Datenleitungen. Die Wohnbaugenossenschaft Luckenwalde eG reagiert auf diese Herausforderung und setzt bei der Internetversorgung von Mietbeständen fortan verstärkt auf Glasfaseranschlüsse der RFT kabel Brandenburg GmbH.  

Bis Ende 2016 sollen ca. 1.800 Wohneinheiten der WBG Luckenwalde eG mit hochmodernen Multimedia-Anschlüssen des brandenburgischen Kabelnetzbetreibers ausgerüstet werden. Ziel der geschlossenen Vereinbarung ist es, langfristig ein hohes Versorgungsniveau in den Bereichen Highspeed-Internet, HD-TV und Kabeltelefonie für die Bewohner Luckenwaldes zu erzielen. Darauf haben sich beide Unternehmen geeinigt. Die Vertragsunterzeichnung bezeichnete Jörg Kerpa, Kaufmännischer Vorstand der WBG als "ein wichtiges Signal für die Zukunft der Wohnbaugenossenschaft Luckenwalde. Durch das hohe Niveau der Multimediaversorgung werden wir sowohl die Attraktivität als auch den Wert unserer Immobilien steigern und somit die Vermietbarkeit unseres Wohnungsbestandes dauerhaft sicherstellen.”   

Auch Dipl.-Wirtsch.-Ing. Stefan Tiemann, Geschäftsführer der RFT kabel Brandenburg GmbH, begrüßt die langfristige Zusammenarbeit: “Unser Familienunternehmen ist ebenso wie die WBG in der Region verwurzelt. Das heißt, wir kennen die Bedürfnisse vor Ort und können so gemeinsam ein optimales Versorgungspaket für die Mieter schnüren.” Zwar sollen die Rundfunk- und TV-, sowie Internet- und Telefonieangebote im Zuge der Glasfaseranbindung stark ausgebaut werden. “Der Basispreis für den rund 400 Programme umfassenden Radio- und Fernsehanschluss wird, im Vergleich zum bisherigen Tarif, sogar günstiger ausfallen”, verspricht Tiemann. Ramon Wittich, Technischer Vorstand der WBG, ist von der Tragfähigkeit und dem Entwicklungspotential des Glasfasernetzes überzeugt: "Für uns ist die zukunftsorientierte Netzstruktur entscheidend, d. h. die Verlegung der Glasfaserleitungen bis in die einzelnen Häuser hinein.” Tiemann ergänzt: “Schon heute bieten unsere Netze ein Vielfaches der durch die Bundesregierung erst für 2018 geforderten Downloadrate von 50 Mbit/s. Zudem haben wir technische Voraussetzungen geschaffen, um nachträglich den Ausbau von Übertragungsgeschwindigkeiten bis in den Giga-Bit-Bereich zu ermöglichen.”

Das inhabergeführte Unternehmen RFT kabel, mit Sitz in Brandenburg an der Havel und Neuruppin, hat sich auf die Errichtung von flächendeckenden Glasfaserstadtnetzen spezialisiert. Tiemann: "Die Glasfaser-Infrastruktur bietet letztlich genügend Ausbaupotential, um beispielsweise die gesamte Stadt Luckenwalde an das RFT-Netz anzuschließen."

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